05
Du hast uns voller Leidenschaft durch den Tag geführt. Ganz nebenbei hast Du für großartige Stärkungen gesorgt. Also auch die Gastgeber-Eigenschaften sollten ihr Lob erhalten. Inhaltlich hast Du uns allen Raum gegeben. Wir konnten unmittelbares, ehrliches Feedback von Dir direkt praktisch umsetzen. Deine theoretischen Inhalte waren kein Vortrag. Du hast die Theorie in reale Shootingbedingungen eingebaut. Zu keiner Zeit hatte ich das Gefühl, von jemandem zu lernen, der sich selbst gerne reden hört. Du warst unwahrscheinlich transparent und hast uns ganz klare Einblicke in Deinen Prozess gewährt. Das weiß ich sehr zu schätzen. Zusätzlich spielt für mich natürlich Deine besondere Herangehensweise in Bezug auf das Storytelling eine Rolle. Deine Haltung zu dem Thema. Das ist einfach etwas, was es selten gibt. Für mich war der Workshop tiefgründig und trägt maßgeblich zu meiner Motivation bei. Martin
Manchmal stößt man an einen Punkt, an dem man merkt: Es geht nicht mehr nur darum, ein schönes Bild zu machen. Ein Stück Wahrheit, das im Moment entsteht und durch die Fotografie greifbar wird. Der Workshop bei Boris war genauso ein Moment. Kein oberflächlicher Austausch, kein Standard-Rezept – sondern ein Perspektivwechsel. Ein neuer Horizont, der mich daran erinnert hat, wie viel Tiefe in diesem Handwerk liegt, wenn man bereit ist, wirklich hinzusehen. Marcel
Ich möchte mich auf diesem Wege auch nochmal für den gestrigen tollen Tag bedanken, für mich war das ganz großes Kino. Ich habe für mich wirklich sehr viel mitgenommen, was es nun gilt umzusetzen. Ein paar schöne Fotos von Nicole sind dabei, die ich mir tatsächlich auch ausdrucken und hinhängen werde. Detlef
Einen großen Dank an Boris für einen wunderbaren Tag, an dem er in vertrauter Atmosphäre sein Können an uns vermittelt hat. Es ist faszinierend, dass mit kleinen aber sehr feinen Dingen große Wirkung auf Fotos erzielt werden kann. Für mich war der Tag Motivation pur, der Fotografie nochmal anders entgegenzutreten und mit dem Ziel, in meinem Portraitstil anzukommen. Nochmals vielen Dank auch an das Modell, mit dem wir zusammenarbeiten durften. Julia
Danke für den tollen Workshop und deine Offenheit bei deiner Arbeit. Ich habe selten einen so einfühlsamen wie auch emotionalen Workshop erlebt. Du lebst deinen Fotografenjob mit jeder Faser deiner Person und das merkt man dir auch an. Vielen, vielen Dank dafür. Sylvia
Deinen Workshop zu besuchen war für mich genau die richtige Entscheidung. Die durch Dich vermittelten Inhalte werden mir sicher bei jedem meiner zukünftigen Shootings weiterhelfen. Beim Thema Licht habe ich realisiert, wie entscheidend ein paar Zentimeter vor, zurück oder auch links und rechts sein können – das hast Du den Teilnehmern eindrucksvoll und sehr verständlich vermitteln können. Und die Art und Weise, die Du uns gezeigt hast, gemeinsam mit dem Modell zu agieren, um DAS Bild zu erhalten, war absolut eindrucksvoll. Hier gibt es kein Du, kein Ich… die Bilder entstehen gemeinsam. Und genau das sieht man in Deinen Arbeiten. Ingo
Für mich war der Workshop insofern ein großes Erfolgserlebnis, da ich dort die Peoplefotografie von einer andern, wahrscheinlich der wichtigsten Seite betrachten durfte. Ich habe bis dato den größten Fehler, wie wahrscheinlich viele andere Fotografen auch, gemacht. Dem Model mit straffen Anweisungen die Richtung vorgegeben. Heute weiß ich, es geht auch anders. Roman
Sehr gerne war ich gestern bei dir, und habe die außergewöhnlich achtsame Stimmung, die du erzeugt hast genossen. Sehr gerne werde ich weitererzählen, wie individuell, zielorientiert und unsagbar wertvoll ich deinen Workshop empfunden habe. Sehr gerne würde ich dich irgendwann einmal wiedersehen. Auch ganz unabhängig von der Fotografie. Du bist ein sehr interessanter Mensch! Bernd
Hallo Boris, das war ein ganz unglaublicher Tag für mich – ich kann das gar nicht richtig in Worte fassen. Ich bin immer noch ganz erschlagen von den Eindrücken und von dem was Du uns erzählt und beigebracht hast. Ich muss das immer noch in ständig in meinem Kopf kreisen lassen, damit ich möglichst viele Erinnerungen abspeichern kann. Die Fotos, die ich von Nicole gemacht habe liegen auch noch (absichtlich) unberührt auf der Speicherkarte; ich weiß das ist wohl sehr, sehr ungewöhnlich. Aber ich möchte die Eindrücke noch ein wenig sacken lassen bis ich an die Arbeit gehe und ich genieße die Vorfreude auf die Bearbeitung. Klaus Wiemann
Hallo Boris, mittlerweile bin ich wieder zu Hause angekommen. Und ich kann nur nochmals wiederholen, dass sich dieser „kleine“ Ausflug vollends gelohnt hat. Gestern Abend habe ich es doch eher ruhig angehen lassen, war aber eine gute Gelegenheit die ganzen Eindrücke nochmals Revue passieren zu lassen. Es gab echt viele Punkte, die ich mir für die kommenden Shootings mitgenommen habe. Also vielen Dank nochmal für die tolle Zeit. Viele Grüße aus Bayern. Lutz Zipser
Lieber Boris, ich möchte mich ebenfalls ganz herzlich bei Dir bedanken. Ich habe genau die Details von Dir gelernt, die mir wichtig waren. Jedes Mal wenn ich denke ich hätte Licht verstanden, kommt jemand und zeigt mir erneut, das dem nicht so ist. Du hast es außerdem prima verstanden, in diese coole Truppe eine angenehme Atmosphäre des gegenseitigen Austausches zu bringen. Wir haben uns alle per Instagram vernetzt und werden uns sicher mal paarweise treffen. Sven Krause
Hallo Boris, ich bin nun zu Hause angekommen, also schon vor eineinhalb Stunden. Während meiner Heimfahrt konnte ich den Workshop-Tag noch einmal Revue passieren lassen…. und ich muss sagen… es war sehr lehrreich für mich und ich denke, dass ich einiges an wertvollen Informationen mitgenommen habe und dies auch bei meinem nächsten Shooting (schon am Mittwoch… ) umsetzen werde. Danke für diesen wundervollen Tag, welcher mich meinem Hobby -der Fotografie- wieder ein Stück näher und auch weiter gebracht hat. Denis Balla
Der Workshop und der Mensch dahinter haben mich sehr beeindruckt und es wird noch etwas dauern bis ich alles verinnerlicht habe bzw. ich mit der eigenen Umsetzung zufrieden bin. Ein ganz großer Dank an Nicole und Boris für diesen tollen Tag! Dirk Adolphs
Lieber Boris, vielen herzlichen Dank für deinen tollen Workshop hier bei uns in Köln! Es war große klasse! Du bist ein mega sympathischer und authentischer Typ, dessen Arbeit ich sehr bewundere! Vielen Dank für die vielen Einblicke in deine Fotowelt! Matthias Vermeulen
Hey Boris, vielen Dank für diesen fantastischen Einblick in Deine Arbeitsweise. Es war, wie soll ich es sagen, besser als ich es mir vorgestellt hatte. Jetzt kann man nur hoffen, schnellstmöglich ein paar Models zu finden, um das Erlernte in der Praxis anzuwenden. Herausgerissen hat den Tag aber definitiv Lizzy. Für Alle, die überlegen einen Workshop bei Boris zu besuchen: ZÖGERT NICHT!!! Hier wird kein/kaum technisches Wissen vermittelt, sondern „Licht sehen und verstehen“ … und dies auf eine Art, die hängen bleibt. Es lohnt sich! Michael Böhler
Lieber Boris, auf diesem Weg wollte ich mich nochmal herzlich bei dir bedanken! Ich bin immer noch wahnsinnig begeistert vom Workshop! Am Abend war ich Fix-und Foxy – aber im positiven Sinne! Ich habe so viel für mich mitnehmen können und deine Herzlichkeit von der Begrüßung, zum gemeinsamen Kennenlerne, bis hin zum Shooten. Wir hatten alle genug Zeit zum Abschluss, den Tag Revue passieren zu lassen und dir alle möglichen Fragen stellen konnten – es war einfach fabelhaft. Ich hatte nie das Gefühl, dass das alles „Zack-Schnell – nächster Bitte“ gehen sollte, sondern du warst immer an unserer Seite und ich habe es total genossen. Ich denke, dass das bei den anderen Fotografen genauso fantastisch rüber bekommen ist Lieber Boris, du bist wirklich ein ganz besonderer Mensch! Ich wurde so herzlich von die in Empfang genommen, dass ich mich gleich Wohlfühlen konnte, von Anfang bis Ende. 1000000 Dank, dass ich dich, und natürlich auch die anderen super lieben Fotografen kennenlernen durfte. Ich kann wirklich nur jeden empfehlen, einen Workshop von dir zu buchen, denn nicht „nur“ Theorie und Praxis, sondern auch der Zwischenmenschliche Umgang hat für mich einen Großteil ausgemacht, der mich so wahnsinnig beeindruckt hat! Vielen, vielen Dank. Christel Stock
„Ich sehe seit dem Workshop bei Boris das Licht absolut anders. Vielen Dank für diesen geilen Tag, diesen Input. Mich hat der Workshop wieder aus meinem „Tritt auf der Stelle“ heraus gebracht. Jedem, der in einer ähnlichen Situation ist, geht zu Boris und ihr seht alles wieder mit anderen Augen und habt richtig Bock auf Fotos.“ Jörg Stiegler
Am letzten Sonntag hatte ich einen wirklich wunderbaren Tag . Die Anreise verlief angenehm problemlos und ich kam auch noch pünktlich an – trotz der vielen Orte, an denen sich die Regierung bemüht, das PKW-Fahren sicherer zu machen. Dem verspielten Wetter, das eher das Gegenteil versuchte und den eigenen Gedanken, die nicht wussten, ob es jetzt gut ist, so weit zu einem Portrait-Workshop zu fahren oder nicht. Nach einem herzliche Empfang und einem kleinen Frühstück mit einem in Fragelaune nebenher essenden Boris durften wir loslegen und Milena in ihrem wie unserem manuellen Modus Anweisungen flüsternd dirigieren, bis Boris uns Händchen haltend da hatte, wo er uns haben wollte : Nämlich fotografierend und nicht knipsend ein Bild erzeugen . Wissend, wie wir dahin gekommen sind und es auch wiederholen können. muss ich noch mal ‚Danke‘ sagen? Ich denke, Nein! Du hast uns abgeholt und auf eine kleine Reise mitgenommen und uns auch danach nicht einfach iwo ausgesetzt .Ich hab dann – als alles noch frisch war – die Diktierfunktion meines Handys benutzt, um die Settings und Anweisungen festzuhalten. Achja, und danke Boris, dass ich Dein Objektiv benutzen und testen durfte. Stefan Hübner
Ich möchte mich noch einmal herzlich bedanken für den Workshop gestern. Hat echt viel Spaß gemacht und ich habe viel mitgenommen. Besonders gefallen hat mir die kleine Gruppe, die private Atmosphäre und ein gewisses „Patentrezept“ mit denen man sich vielen Situationen näheren kann. Das hat mir in der Tat die Tür geöffnet und etwas mehr Selbstvertrauen in Bezug auf die eigenen Bilder gegeben. Ich habe mich heute sogar dabei ertappt, dass bei anderen Leuten auf den Lichteinfall im Gesicht geachtet habe…es arbeitet also noch bei mir im Kopf. Kai Braess
Kaum zwei Wochen rum und ich melde mich auch schon. Der Alltag hatte mich schneller eingeholt, als erwartet. Ich habe selten einen WS Leiter erlebt, der mit so viel Engagement und Empathie den Tag gestaltet hat. Du hast so eine unglaubliche Ruhe in Dir und die überträgt sich ohne Umweg auf Dein Modell und die Teilnehmer. Dafür ein herzliches Dankeschön. Ein ganz besonderes herzliches Dankeschön gebührt der bezaubernden Milena, die sich sehr engagiert und ausdrucksstark für uns in Szene gesetzt hat. Ich denke, wir alle haben großartige Bildergebnisse mit nach Hause nehmen können, einfach grandios! Ich hoffe, wir sehen uns im nächsten Jahr wieder! Beste Grüße Jürgen Marquardt
Ein dickes Danke an dich Boris, ich habe sehr viel Wissen mitgenommen. Du hast das sehr anschaulich vermittelt, bist auf jeden individuell eingegangen, das alles gewürzt mit Humor, wir hatten viel Spaß dabei, ein toller Tag und auch ein dickes Lob an unser sympathisches Model Milena, die gekonnt für uns geposed hat. Guido Brüggemann
Ich sage auch hier nochmal vielen Dank! Es war so inspirierend, aufschlussreich und kurzweilig. Ich hätte noch 10 Stunden weiter machen können. Auf jeden Fall war das nicht der letzte Workshop bei Dir! Andreas Wohlers
Auch von meiner Seite aus nochmals ein herzliches Dankeschön an euch beide für den super Workshop. Vielen Dank für deine einfühlsamen Art, ich weiß jetzt genau, warum sich nicht nur die Models auf Anhieb „pudelwohl“ bei dir fühlen. Ein besonderes Dankeschön auch an Milena für deinen geduldigen und unermüdlichen Einsatz. Letzten Endes ist es dir zu verdanken, dass wir mit zahlreichen tollen Aufnahmen nach Hause fahren durften. Johannes Forster
Ich möchte mich beim Boris für diesen wunderbaren Workshop bedanken. Er hat es mit seiner lockeren Art geschafft, alles so verständlich rüber zu bringen, das man einfach Lust aufs fotografieren bekommen hat. Menschen zu fotografieren ist für mich ja Neuland, da muss ich noch reichlich üben. Vor allem was die Kommunikation mit dem Modell betrifft, damit ich meine Scheu ablegen kann. Dafür haben wir ja auch super Tipps und Hilfestellungen vom Boris bekommen. Man hat ja leider nicht immer so ein bezauberndes Modell wie Milena vor der Kamera, die einem unerfahrenen und eigentlich (noch) zu ruhigen Fotografen mit ihrer sehr sympathischen und lockeren Art hilft, die anfängliche Scheu zumindest zum Teil abzulegen um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das Fotografieren. Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass ich eine Menge aus dem Workshop mitgenommen habe und das sich die Fahrt aus dem Rheinland wirklich gelohnt hat. Ich schließe nicht aus, das wir uns im nächsten Jahr mal wiedersehen werden. Thomas Nollen
Lieber Boris, liebe Milena vielen Dank für diesen wunderschönen und lehrreichen Tag bei dir in Ritterhude. Ich habe sehr viel für mich mit nach Hause genommen. Jetzt muss ich die Eindrücke nur noch auf mich wirken lassen und meine Bilder sichten. Es war so viel was gerade noch auf mich niederprasselt. Vielen, vielen lieben Dank! Sabine Sievers
Hallo Boris, Es war ein sehr interessanter und lehrreicher Sonntag. Die Atmosphäre war entspannt und du hast uns Grundkenntnisse und die kleinen Geheimnisse deiner Fotografie klasse vermittelt. Meine Erwartungen wurden jedenfalls übertroffen. Vielen Dank auch an Milena, die eine tolle Ausstrahlung hat und geduldig mit uns war. Jupp Wieczorek
Hallo Boris Nun ist es eine knappe Woche her, als ich bei dir den Workshop hatte. Eines gleich vorweg und kurz und knapp: Er war einfach super!! Angefangen beim Empfang, über das Frühstück bis hin zum eigentlichen Workshop. Ich habe mich von Anfang an sehr wohlgefühlt und „das ist Boris sehr wichtig“. Die Chemie muss stimmen und das sieht man dann den Fotos auch an. Ich habe an dem Tag wieder einiges für künftige Shootings dazugelernt!! Für mich steht fest, dass es nicht der letzte Workshop bei Boris gewesen ist. Vielleicht beim nächsten dann Outdoor on Location. Vielen Dank Swen Bormann
Der Workshop bei Boris war ein ganzer Tag in ausgelassener Atmosphäre mit reichlich Input in Sachen Lichtführung und Umgang mit dem Model … man nimmt richtig was mit. Boris vermittelte dabei ausführlich und verständlich, ging zu jeder Zeit auf Fragen ein und man merkte, dass es für ihn nicht nur ein Job war sondern ihm der Workshop Spaß machte. Christoph Piekarz
04
Ob ein Mensch bekleidet ist oder unbekleidet, verändert für mich nichts Wesentliches.
Nicht meine Haltung.
Nicht meinen Blick.
Nicht meine Art zu arbeiten.
Nicht meine Art auf Menschen zuzugehen.
Ich fotografiere keine Körper.
Ich fotografiere Menschen.

In meiner Porträtfotografie kann Nacktheit vorkommen – so selbstverständlich wie Stoff, wie Licht oder Schatten. Sie kann Teil einer Geschichte sein. Aber sie ist nie Thema oder Selbstzweck. Kein Konzept. Kein Verkaufsargument. Kein Genre.
Mich interessieren Präsenz, Stimmung und Authentizität. Der Moment, in dem jemand wirklich da ist.
Deshalb gibt es bei mir keine „Aktworkshops“.
Ich unterrichte keine Kategorien – ich vermittle eine Haltung: Reduktion. Beziehung. Licht. Der Augenblick dazwischen – bevor der Kopf einsetzt. Diese besonderen Bilder, die so zufällig wirken und Geschichten in den Köpfen provozieren.

In meinem Workshop „Porträtfotografie mit Seele“ öffne ich genau diesen Prozess. Schritt für Schritt. Wie Bilder entstehen, die nicht beeindrucken wollen, sondern berühren. Ich nehme dich für einen Tag mit in meine Art zu sehen, zu spüren und den Raum für einen kreativen Dialog zu öffnen. Wenn du dich darauf einlässt, kann dieser Tag etwas in dir verändern – und in deinen Bildern.
Und ganz ehrlich: In einem „Aktworkshop“ würde ich inhaltlich nichts anderes vermitteln. Ich würde dasselbe erzählen, dieselbe Haltung weitergeben. Auch bei der Lichtsetzung würde ich immer, unabhängig wieviel Haut zu sehen ist, gezielt Licht und vor allem Schatten formen – um Tiefe und Atmosphäre zu schaffen. Nur das Label wäre ein anderes. Und es wäre irreführend.
Kürzlich bin ich wieder auf die Aussage gestoßen, dass es in der „Aktfotografie“ mehr Achtsamkeit brauche. Solche Trennungen halte ich für problematisch: Legt dies nicht nahe, dass außerhalb davon weniger Achtsamkeit genügen würde? Genau darin sehe ich einen grundlegenden Haltungsfehler.
Für mich beginnt jede Begegnung respektvoll – mit Achtsamkeit und Vertrauen.
Nicht, weil jemand mehr zeigt.
Sondern, weil Begegnung in der Fotografie immer Achtsamkeit und Vertrauen braucht.
Und Authentizität auf Vertrauen basiert.
Wenn dich interessiert, wie meine Bilder entstehen – und was sich in deinem eigenen Blick verändern kann – erfährst du HIER mehr.
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Ein echter Perspektivwechsel
Kein Standard-Fotoworkshop.
Sondern ein Tag, der deinen Blick verändern kann.
Es gibt Momente, in denen sich etwas verschiebt. Nicht laut. Sondern leise. Dieser Workshop ist ein solcher Moment. Da kann schon ein einziger Impuls genügen, um neue Sichtweisen zu entdecken und die eigene Fotografie neu auszurichten.
An diesem Tag öffne ich meinen fotografischen Prozess – Schritt für Schritt.
Du erlebst, wie Bilder entstehen, die nicht beeindrucken wollen, sondern berühren.
Bilder, die unter die Haut gehen, weil sie ehrlich sind.
„Selten so einfühlsam und emotional erlebt.“
— Sylvia
Reduktion & Leichtigkeit als Schlüssel
Wir reduzieren alles:
eine Kamera.
eine Festbrennweite.
Fensterlicht.
Und plötzlich wird sichtbar, was vorher von Technik überlagert war.
Intensiv, individuell, ohne Geheimniskrämerei
Dieser Workshop ist keine Technik-Schulung.
Er vermittelt eine Haltung und öffnet den Blick für eine andere Art zu fotografieren.
Reduktion. Beziehung. Licht.
Augenblicke bevor der Kopf einsetzt.
Ich nehme dich für einen Tag mit in meine Art zu sehen, zu spüren und den Raum für einen kreativen Dialog zu öffnen. Wenn du dich darauf einlässt, kann dieser Tag etwas in dir verändern – und in deinen Bildern.
Du lernst,
- Licht und Schatten mit Fensterlicht bewusst zu sehen und gezielt zu formen
- bereits bei der Aufnahme cinematische Tiefe und Atmosphäre zu schaffen
- die „Bilder dazwischen“ einzufangen – jene Momente, die nicht gestellt wirken
- mit Menschen so zu arbeiten, dass Vertrauen entsteht – als Basis von Authentizität
- Raum für einen gemeinsamen kreativen Flow zu öffnen, statt Kontrolle erzwingen zu wollen
- auch mit unerfahrenen Menschen ehrliche Porträts zu erschaffen
- mit Bildern Geschichten zu provozieren, die sich im Kopf des Betrachters entfalten
- eine möblierte Location gezielt für Storytelling zu nutzen
Wir lassen den Tag ausklingen mit „Fragt mich, was immer dich darüber hinaus zu meiner Fotografie interessiert!“
Was diesen Tag besonders macht
Du lernst nicht nur, wie ich fotografiere.
Du verstehst, warum – und welches Ziel ich jeweils dabei verfolge.
Du bekommst Zugang zu meinem gesamten Denk- und Entscheidungsprozess. Du hörst nicht nur „Wahrheiten“ – du gehst den Weg mit. Ohne Inszenierung. Ohne Zurückhalten.
„Deine Offenheit und Ehrlichkeit fand ich bemerkenswert.“
— Ditmar
Der Workshop ist auf vier Teilnehmer begrenzt.
Damit Raum entsteht – für Fragen, ehrliches Feedback und individuelle Entwicklung.
Und wenn du möchtest, begleite ich dich auch nach dem Workshop weiter – für Fragen, die vielleicht später bei der eigenen Umsetzung entstehen.
Für wen dieser Workshop gedacht ist
Für alle, die ihren eigenen fotografischen Blick weiterentwickeln wollen. Die eine Glasdecke spüren und an einem Punkt stehen, an dem Entwicklung eine neue Ebene bedarf – jenseits der Technik.
Für Menschen, die wahrnehmen, dass da mehr ist.
Dass es nicht nur um schöne Bilder geht.
Für alle, die zurück zur Leichtigkeit möchten.
- Zu ehrlichen Bildern.
- Zu einer klaren fotografischen Haltung.
- Zu sich selbst.
Auch „Anfänger“ werden vieles für sich mitnehmen. Denn der Schlüssel zu meiner Art zu fotografieren liegt nicht im perfekten Beherrschen aller Kamerafunktionen. Solltest du noch unsicher sein, ob dieser Workshop für dich ist, schreibe mir gerne an kontakt@borisbethge.de.
Wenn du hingegen vor allem perfekte Portfolio-Bilder sammeln möchtest, ist dieses Format nicht das Richtige.

Termine 2026
- 21. Februar 2026 – ausgebucht
- 22. Februar 2026 – ausgebucht
- 07. März 2026 – ausgebucht
- 14. März 2026 – ausgebucht
- 15. März 2026 – ausgebucht
- 18. April 2026 – ausgebucht – Warteliste geöffnet
- 19. April 2026 – ausgebucht – Warteliste geöffnet
- 30. Mai 2026 – 3 Plätze frei
- 31. Mai 2026 – 3 Plätze frei
Weitere Termine folgen.
Erfahrungsgemäß sind viele Termine frühzeitig ausgebucht. Wenn du über kommende Perspektivwechsel-Tage informiert werden möchtest, schreibe mir mit dem Betreff „Warteliste“ an kontakt@borisbethge.de. Die Warteliste erhält vor offizieller Bekanntgabe Zugang.
Rahmen & Anmeldung
Intensiver Perspektivwechsel-Tag in einem bewusst kleinen Kreis (max. 4 Teilnehmer).
Wir starten mit einem gemeinsamen Frühstück – Raum für Begegnung und Vertrauen.
Ort: 27721 Ritterhude bei Bremen – 10:00 bis 16:30 Uhr.
Investition: 389 € inkl. MwSt.
Inklusive: Model mit echter Begeisterung, besondere Location, individuelle Betreuung, nicht-kommerzielle Bildnutzung, Snacks & Getränke
Verbindliche Anmeldung per E-Mail an kontakt@borisbethge.de. Bitte auch die persönlichen Kontaktdaten angeben. Es gelten meine Event-Teilnahmebedingungen.
Ein Blick über den Workshop hinaus
Die fotografischen Ergebnisse dieser Haltung spiegeln sich auch in meinen regelmäßig publizierten FineArt-Magazinen wider.
Wenn du neugierig bist, findest du sie HIER.
Das sagen die Teilnehmer
„Der Workshop hat nicht nur meine große Leidenschaft für die Fotografie neu aufleben lassen, sondern mir auch neues Vertrauen in mich selbst geschenkt.“
Janine
„Kein Standard-Rezept – sondern ein echter Perspektivwechsel.“
Marcel
„Ich sehe seit dem Workshop das Licht absolut anders.“
Jörg
„Transparent, tiefgründig und voller Haltung – echte Einblicke in deinen Prozess.“
Martin
„Mit kleinen, feinen Impulsen große Wirkung erzielen – Motivation pur.“
Julia
„Mehr Selbstvertrauen und ein klarerer Blick fürs Licht.“
Kai
„Du hast uns abgeholt und mitgenommen – fotografierend, nicht knipsend.“
Stefan
„Raus aus dem Stillstand – zurück zur Begeisterung.“
Jörg
weitere Teilnehmerstimmen findest du HIER
01
Manchmal beginnt alles mit einem einzigen Blick.
Eine zufällige Begegnung.
Und doch liegt darin das Gefühl, sich seit Ewigkeiten zu kennen.
ONE BREATH erzählt von zwei Frauen. Von Nähe, die sich nicht erklären lässt. Helen und Nathalie spüren dieselbe leise Berührung – ein inneres Erkennen, das keine Worte braucht. Vielleicht sind es einfach zwei Frauen, die sich zufällig begegnen. Oder zwei Geschichten, die sich schon lange gesucht haben. ONE BREATH ist intim und autobiografisch – eine Reise, die dort beginnt, wo Worte enden. Jenseits gesellschaftlicher Deutungen. Zwei Leben. Ein Moment, der alles verändert.
THE STORY BEHIND
Unabhängig voneinander begann ich zwei Langzeitprojekte: eines mit Helen, eines mit Nathalie. Jedes Projekt für sich genommen war bereits außergewöhnlich persönlich und inspirierend. Erst später erfuhr ich von der engen Beziehung zwischen den beiden, ihrer Seelenverwandtschaft und mir wurde klar: Es geht hier nicht nur um zwei einzelne Geschichten, sondern auch um eine gemeinsame. ONE BREATH.

Der Wunsch, diese Verbindung sichtbar zu machen, entsteht augenblicklich – umso schöner war es, dass Helen und Nathalie von der ersten Sekunde an begeistert von dieser Idee waren. Drei gemeinsame Tage, drei kreative Seelen, unterschiedliche Orte – Diversität pur. Unser gemeinsames Projekt, erzählt in „ONE BREATH“.
DER KREATIVE PROZESS ALS GEMEINSAMER RAUM
In meiner Fotografie suche ich nicht nach Statistinnen, um meine Bildidee im Ergebnis zu finalisieren. Dies ist durchaus nicht wertend gemeint. Meine Haltung als Porträtfotograf hat sich über die Jahre immer mehr fokussiert – auf das Besondere, dass die Frauen mitbringen, die sich mir anvertrauen. Ich möchte ihre Individualität einfangen und so sichtbar machen, wie ich sie wahrnehme – durch meine eigene Brille interpretiert, vielleicht auch mit Facetten, die ihnen selbst noch verborgen waren. Ein wichtiger Baustein für meine Bildsprache ist der gemeinsame kreative Prozess: Menschen begegnen sich, geben sich gegenseitig Impulse, und etwas Neues entsteht, in dem alle wahrhaftig enthalten sind.

SAME FREQUENCY
Die Zusammenarbeit mit Helen und Nathalie in unseren Langzeitprojekten bedeutet mir sehr viel. Sie ist inspirierend, vielschichtig und von einer Leichtigkeit getragen, die man nicht planen kann. ONE BREATH ist ein Teil davon. Long story short: Es macht unfassbar viel Spaß. Wir lachen viel, und beide sind starke Frauen, deren Lebenswege erstaunliche Parallelen aufweisen.

Diese Tage mit Nathalie und Boris waren für mich etwas Besonderes, eine Reise… von Ort zu Ort, von Stimmung zu Stimmung, gemeinsam durch die Stadt und durch Themen, die tiefer gingen, als ich es erwartet hatte. Ein gegenseitiges Zeigen, Zuhören, Kennenlernen. Wir erzählten eine Geschichte und tauchten gemeinsam immer tiefer in sie ein. Was geblieben ist, ist mehr als eine Fotostrecke; eine Erfahrung von Verbindung, das Gefühl einer gemeinsamen Zeit, die leicht war und gleichzeitig tief und die sich in diesem Fotoprojekt weiterträgt.
Sichert euch euer Exemplar. Zum ZINE „ONE BREATH“ geht es HIER
SNEAK PEEK
Drei Kreise greifen ineinander. Das Zusammenspiel der Projekte eröffnet und provoziert unterschiedliche Perspektiven, schafft Synergien und fordert neue Ausdrucksformen. Die Grenzen zwischen den einzelnen Arbeiten verschwimmen – und gewinnen gerade dadurch an Tiefe. Und unsere Reise ist noch nicht zu Ende.
Stay tuned.
19
In „a new vision of art noir“ präsentiert sich ein sehr diverser Mix: elf Protagonistinnen über unterschiedliche Perspektiven und Erzählweisen. Die Bilder gliedern sich in Bildstrecken sowie eine Reihe Einzelbilder in der Rubrik „Selected Works“. Ergänzt wird es durch ein Essay zu meiner Bildsprache.
In dieser Ausgabe betrachte ich ein wenig den Spannungsbogen zu Aspekten, die von außen in meine Bildsprache einfließen, sowie meine intrinsische Motivation. Auch das Wesen eurer Bilder spiegelt sich hierin – ob ihr es bewusst wahrnehmt oder nicht. Einen Teil meiner intrinsischen Motivation verdeutlicht der Titel „A New Vision of Art Noir“, der sich durch die Bildstrecken dieser Ausgabe zieht. Wie ich mich inspirieren lasse und mich davor schütze, mich selbst zu kopieren, lest ihr in den Bildstrecken „Countryside Escape“ und „Hommage to Audrey“.
Zum Shop geht es HIER
02
Boris Bethge berichtet in der fotoforum 2025/4 über ein besonderes Langzeitprojekt – PRAXIS. Wer im Tanzsport zur Weltelite gehören möchte, muss dort weitermachen, wo andere längst aufgegeben haben. Diana Starnets ist mit 28 Jahren vierfache Tanzweltmeisterin. Boris Bethge fotografierte sie und die Geschichte ihres Lebens über mehrere Jahre hinweg.
Zum kompletten Artikel der fotoforum geht es HIER
Zum, auf 100 Exemplare limitierten, Bildband „Die Grenzgängerin“ geht es HIER

04
Im Rahmen der Ausstellungstour des @deutscher_fotobuchpreis geht es für meinen prämierter Bild-Roman „Sisterhood of Secrets“ soweie dem begleitenden „Behind the Secrets“ auf Tour. Ich bin sehr stolz und dankbar, dass mein Bild-Roman einem so großen Publikum vorgestellt wird.
Wer noch eines der wenigen verfügbaren Exemplare ergattern möchte siehe HIER
Das sind die bis jetzt geplanten Stationen: FRANKFURTER BUCHMESSE 2024 | 16.–20.10.2024; STUTTGARTER BUCHWOCHEN 2024 | 14.11.–01.12.2024; GOETHE-INSTITUT PEKING | 23.11.2024 – 05.01.2025; STADTBÜCHEREI REUTLINGEN | 11.02.–29.03.2025; HONG KONG PHOTOBOOK FESTIVAL, 02.–05.05.2025; PHOTOFAIRS SHANGHAI | 06.–11.05.2025; KUNST UND MUSEUMSBIBLIOTHEK DER STADT KÖLN | 10.05.–22.06.2025; f² FOTOFESTIVAL DORTMUND | 12.06.–05.07.2025; DEUTSCHES DOKUMENTATIONSZENTRUM FÜR KUNSTGESCHICHTE – BILDARCHIV FOTO MARBURG | 15.07.–02.08.2025; REGIERUNGSPRÄSIDIUM KARLSRUHE | 08.–31.08.2025 – GOETHE-INSTITUT HONG KONG | 20.08.–15.09.2025 – FRANKFURTER BUCHMESSE 15.10. – 19.10.2025
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WOHER NIMMST DU DEINE INSPIRATION?
Dies ist eine der häufigsten Fragen, die mir gestellt werden. Je nach Kontext antworte ich entsprechend selektiv. Deswegen möchte ich mich dieser Frage in diesem Beitrag einmal ausführlich widmen. Zum Beitrag geht es HIER
SELECTED WORKS | NEW FASHION GLAM | MELINA
Zur Bildstrecke geht es HIER
MEIN NEUES ZINE FORMAT IST AB SOFORT VORBESTELLBAR
Es gibt ein neues Magazinformat von mir. Das ZINE ist sozusagen die kleine Schwester meines weiterhin bestehenden FineArt-Magazins. Aber dann doch wieder nicht, weil es einfach anders ist. Der Clou des Softcover – das neue Format ist mit einer gelben Gummischnur-Bindung ausgestattet. VÖ 25. Mai 2025.
Die Bilder mit Hannah zur ersten Ausgabe ZINE 01 „Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt“, sind an einem einzigen Tag entstanden. Ein Tag. verrückt, aufregend und frech. Genauso, wie mein neues ZINE-Format. Es war ein klirrend kalter Tag im Dezember, als Hannah und ich uns treiben ließen. wir waren sofort in unserem kreativen Element. Hannah ist Intuition pur und ihre Energie ist ansteckend. Während des Shootings entstanden Bilder, die nicht nur Hannahs Freiheitsliebe, sondern auch ihre Sehnsucht nach Selbstbestimmung einfingen. Neugierig geworden? Zum neuen ZINE 01 geht es HIER
EIN DIGITALES FLIPBOOK SELBER VERÖFFENTLICHEN
Ein digitale Flipbook, in dem man online, wie in einem richtigen Buch blättern kann. Nicht nur eine Reihe von Bildern, sondern diese auch in einem fertigen Drucklayout gestaltet. Ihr benötigt nur eine Pdf-Datei, die dann durch ein Plugin in ein Flipbook umgewandelt und auf eurer Homepage veröffentlicht wird. Zugegeben, kein echter Ersatz für eine gedruckte Printpublikation. Da ich aber bereits zwei bis dreimal im Jahr in gedruckter Form publiziere, brauche ich für weitere Projekte die ich zeigen möchte, ein passendes Onlineformat. Es gibt natürlich die Möglichkeit seine PDF bei externen Plattformen wie Jumpu o. ä. als Flipbook umzuwandeln und dort zu veröffentlichen. Heist aber auch, jeder Betrachter meiner Flipbooks wird auf ein anderes Portal gelockt und verliert sich dort. Da ich eine eigene Homepage habe, möchte ich meine Flipbooks natürlich gerne hier einbetten und zeigen.
Für WordPress gibt es ein kostenfreies Plugin, dass ich dazu nutze. Ihr müsst dann nur den Shortcode an der Stelle im Beitrag einfügen, an der euer Flipbook angezeigt werden soll. Das Plugin könnt ihr HIER herunterladen. Hier ein Beispiel mit Alena.
SELECTED WORKS | ALENA
Zur kompletten Bildstrecke geht es HIER
MEIN BILD-ROMAN GEHT NACH HONG KONG UND SHANGHAI
Im Rahmen der Ausstellungstour des Deutschen Fotobuchpreises geht es für meinen prämierter Bild-Roman „Sisterhood of Secrets“ und dem Making-off „Behind the Secrets“ auf Tour. Ich bin sehr stolz und dankbar, dass mein Bild-Roman einem so großen Publikum vorgestellt wird. Es gibt noch einige Exemplare HIER
Das sind die bis jetzt geplanten Stationen: FRANKFURTER BUCHMESSE 2024 | 16.–20.10.2024; STUTTGARTER BUCHWOCHEN 2024 | 14.11.–01.12.2024; GOETHE-INSTITUT PEKING | 23.11.2024 – 05.01.2025; STADTBÜCHEREI REUTLINGEN | 11.02.–29.03.2025; HONG KONG PHOTOBOOK FESTIVAL, 02.–05.05.2025; PHOTOFAIRS SHANGHAI | 06.–11.05.2025; KUNST UND MUSEUMSBIBLIOTHEK DER STADT KÖLN | 10.05.–22.06.2025; f² FOTOFESTIVAL DORTMUND | 12.06.–05.07.2025; DEUTSCHES DOKUMENTATIONSZENTRUM FÜR KUNSTGESCHICHTE – BILDARCHIV FOTO MARBURG | 15.07.–02.08.2025; REGIERUNGSPRÄSIDIUM KARLSRUHE | 08.–31.08.2025
HASENLAND
Ich bin vom 16. – 19. Mai auf dem Hasenland-Fotofestival. Solltet ihr auch dabei sein, freue ich mich auf einen gemütlichen Schnack mit euch am Lagerfeuer.

BUCHEMPFEHLUNG | LOICE – VOM SCHATTEN INS LICHT (Klaus Kopp, 2023 im Eigenverlag)
Ich habe Klaus und seine Publikation bei einem meiner Workshops kennengelernt. Bereits beim ersten durchschauen seines Buches hatte ich einen Kloß im Hals. Es ist die Geschichte über eine Reise, die wohl nie zu Ende geht, mit einer Begegnung, die mindestens drei Menschenleben verändert hat – das von Karin und Klaus Kopp aus Waiblingen und das ihrer Patentochter Loice aus Simbabwe. Die Texte von Loice geben einen tiefen Einblick in das Leben, die Gefühle der jungen Frau. Einfühlsam, traurig, offen und doch optimistisch. „Mit diesem Buch geben wir Loice eine Stimme. Sie steht stellvertretend für viele Waisenkinder, für benachteiligte Kinder und für Frauen in Simbabwe“, schreibt Klaus Kopp, der die Texte mit eindrucksvollen Fotos und Videos hinterlegt hat. Mit dem Verkauf soll auch ihr 4jähriges Studium mitfinanziert werden „Wir möchten Loice mit diesem Projekt einen Start in eine berufliche Zukunft ermöglichen. Zum Shop geht es HIER

Wer sich seiner eigenen Tränen nicht schämt, der lese dieses Buch. Loice`s Geschichte muss allen Menschen Mut und Hoffnung schenken, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, ob nun in Afrika oder hier in der vermeintlich reicheren Welt. Thomas Kießling, freier Journalist, Südwest Presse Ulm
/
Wenn ihr besondere Anregungen, Themen oder Fragestellungen zu meiner Fotografie habt, schreibt es mir sehr gerne! per E-Mail. Vielleicht greife ich euer Thema ja bereits im nächsten Newsletter auf.
Danke für eure Aufmerksamkeit und euch eine gute Zeit
Euer Boris
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Dies ist eine der häufigsten Fragen, die mir gestellt werden:
Woher nimmst du deine Inspiration?
Je nach Kontext antworte ich darauf unterschiedlich. In diesem Beitrag möchte ich mir die Zeit nehmen, diese Frage einmal ausführlicher zu beleuchten.
WAS IST EIGENTLICH INSPIRATION?
Inspiration ist in der Fotografie ein zutiefst subjektives und persönliches Erlebnis. Sie ist der Impuls, der unseren kreativen Prozess anstößt – und uns dazu bringt, unsere eigene Sicht auf die Welt visuell auszudrücken.
Jeder Mensch hat dabei seine eigenen Trigger. Dinge, die etwas in ihm auslösen. Das können sein:
- Licht, Farben, Texturen – also alles, was wir visuell wahrnehmen
- Werke anderer Künstler – Fotografie, Film, Malerei
- Emotionen und persönliche Erfahrungen
- Beobachtungen von Menschen und ihren Interaktionen
- Gespräche und Austausch mit anderen Kreativen
- Zufall – das Ungeplante
- Selbstreflexion und die Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung
Inspiration entsteht also sowohl von außen als auch von innen.
Und genau deshalb kann man sie nicht erzwingen – aber man kann lernen, sie bewusst zu provozieren.
INSPIRATION IST EIN PROZESS
Je klarer ich verstehe, was mich berührt und warum ich fotografiere, desto leichter fällt es mir, in diesen Zustand zu kommen.
Das ist kein Ziel, das man erreicht.
Es ist ein Prozess, der sich ständig weiterentwickelt.
So erlebe ich es zumindest:
Es kommen immer neue Einflüsse dazu, neue Fragen, neue Richtungen.

Um es für euch etwas greifbarer zu machen, teile ich im Folgenden meine wichtigsten Inspirationsquellen – inklusive konkreter Beispiele.
MEINE WICHTIGSTEN INSPIRATIONSQUELLEN
FILM NOIR
Filme der 50er und 60er Jahre – wie die von Alfred Hitchcock – haben mich schon früh geprägt. Genauso wie die (zugegeben etwas kitschigen) Romane von Victoria Holt, in denen Frauen trotz großer Widrigkeiten als Heldinnen hervorgehen.
Und genau das spiegelt sich bis heute in meinen Bildern wider:
im Bildaufbau, in der Lichtsetzung, in der Stimmung – aber auch in der Art, wie ich Geschichten innerhalb meiner Bildstrecken denke.
Vielleicht ist das auch ein Grund, warum ich viele Bilder am Ende lieber in Schwarzweiß zeige, obwohl ich beim Shooting in Farbe fotografiere.

Der Film „Frühstück bei Tiffany“ mit Audrey Hepburn war zum Beispiel die Inspiration für eine Bildstrecke mit Hannah.
Hannah ist ein großer Audrey-Fan und kann sich unglaublich gut in diese Rolle hineinfühlen.
Daraus ist auch unser Running Gag entstanden:
„Was würde Audrey jetzt machen?“
Dazu später mehr.

Es gibt tatsächlich nur sehr wenige Fotografen, die in Handlungsabläufen denken und kinematisch in Form von Bildstrecken Geschichten in den Köpfen provozieren. In der Welt der bewegten Bilder hingegen gibt es ein ganzes Universum dazu. Ich denke da grade an „Das Fenster zum Hof“ von Alfred Hitchcock. Genau diese Elemente brauche ich in meinen Bildern, um zu erzählen, was ich mit Worten nicht kann. Hier liegt für mich auch die Herausforderung, da es in der Fotografie ungleich anspruchsvoller wird, dies dann in Form unbewegter Bilder oder Bildstrecken zu transportieren.
Was mich am Film besonders fasziniert:
Dort wird enorm viel Energie in Atmosphäre und Kontext gesteckt.
Genau das fehlt vielen Bildern.
Das ist auch ein Grund, warum ich bevorzugt in möblierten Locations oder Outdoor shoote – und nicht vor einem neutralen Studiohintergrund.
Das Leben spielt sich nicht vor einer weißen Wand ab.

Stellt euch dieses Setting einmal vor einem Studiohintergrund vor.
WALKING
Das gleichnamige Video von Peter Lindberg hat mich zu einer Bildstrecke mit Gabi inspiriert. In Walking lässt Lindbergh bekannte Modelle scheinbar planlos durch die Straßen von New York ziehen – und genau darin entsteht etwas Echtes.

Die komplette Bildstrecke findet ihr HIER
LAUT DENKEN – BRAINSTORMING
Zu einer Idee versuche ich alles, was mir dazu an Gedanken kommt, direkt aus dem Kopf auf Papier zu bringen.
Ich habe dafür immer einen DIN-A3-Zeichenblock hier liegen.
Vielleicht kennt ihr das auch:
Wenn ich meine Gedanken nicht aufschreibe, habe ich oft das Gefühl, dass mir etwas durchrutscht.
Sobald ein Stichwort dokumentiert ist, entstehen darauf aufbauend neue Gedanken, auf die ich sonst vielleicht nicht gekommen wäre.

Tipp:
Schreibt eure Gedanken stichwortartig auf – so wie sie kommen.
Versucht nicht gleichzeitig zu formulieren oder zu sortieren. Das führt meistens zu einem Knoten im Kopf.
PROVOZIERTER ZUFALL
Offenheit für das Ungeplante kann zu überraschenden Ergebnissen führen.
Dafür ist es aber unabdingbar, dass man als Fotograf bewusst Raum dafür lässt.

Helen: „Als wäre die Kamera nicht da, und gleichzeitig für die Kamera gemacht. Das ist Magie, oder?“
Ich schaffe einen Rahmen aus Stimmung, Vertrauen und einer groben Idee dessen, was im Bild passieren könnte.
Das Wie der Umsetzung überlasse ich jedoch bewusst der Protagonistin und ihrem natürlichen Körpergefühl.
Jedes Eingreifen wie
„Die Hand etwas höher, das Kinn etwas tiefer …“
unterbricht diesen Flow sofort.
Und ihr verhandelt unbewusst eine Spielregel: Ich sage was du zu tun hast. Damit ersticke ich ab hier vielleicht schon jeden kreativen Flow.
Ich gehe sehr oft ohne ein festes Bild im Kopf in ein Shooting –
und werde dann mit Bildern belohnt, die ich mir so nie hätte ausdenken können.
GESTALTUNGWILLE VS. AUTHENTIZITÄT
Ein kurzer Sidekick:
Ich suche nicht nach Menschen, um ein Bild nachzustellen, das ich irgendwo gesehen oder im Kopf habe.
Ich bin zu 100 % Porträtfotograf.
Das heißt: Ich möchte die Individualität der Menschen einfangen, die sich mir anvertrauen. Ich bin neugierig auf das, was sie besonders macht, und versuche, genau das so zu transportieren, wie ich es sehe. Vielleicht gelingt es mir dabei, durch meine Brille auch eine Facette sichtbar zu machen, die sie so selbst noch nicht gesehen haben.
Je höher mein Gestaltungswille, desto weniger authentisch wird das Ergebnis wahrgenommen.
Und desto weniger frei fühlt sich die Person vor der Kamera.

GESCHICHTEN AUS DEM LEBEN DER PROTAGONISTINNEN
DIE GRENZGÄNGERIN
„Die Grenzgängerin“, mein aktueller Bildband, hatte genau dies als Initialzündung. Eher zufällig stand Diana Starnets für eine Bildstrecke vor meiner Kamera. Diana hat auch eine klassische Ballettausbildung. Dieses Thema wollte ich gerne in einer Bildstrecke mit ihr umsetzen. Ihre einzigartige Präsenz und ihre Lebensgeschichte hat mich gepackt. Sie hatte zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Weltmeistertitel im Lateintanz. Entstanden ist eine dreijährige Zusammenarbeit – und dieser Bildband. Er erzählt postdokumentarisch Dianas Lebens- und Leidensgeschichte in Bildern. Ein Bildband, der zu einer Reise in eine Welt einlädt, in der das Gefühl grenzenloser Freiheit und Selbstaufgabe eng beieinanderliegen. Eine Welt, in der Schmerz zum Normalzustand gehört.

Mehr dazu HIER
ANNIKAS TÖPFERWERKSTATT
Bei Annika war es ihre Leidenschaft fürs Töpfern. Sie hatte mich gefragt, ob ich mir ein gemeinsames Shooting vorstellen könne. Auf ihrem Profil habe ich gesehen, dass sie töpfert – das war für mich dann die Inspiration für eine Bildgeschichte mit ihr. Umgesetzt u. a. in ihrer kleinen Töpferwerkstatt.

Die komplette Bildstrecke ist in meinem FineArt-Magazin No.15 „a new vision of art noir“ veröffentlicht. Mehr dazu HIER
DER KRAFT EINER LOCATION KANN MAN SICH NICHT ENTZIEHEN
DAS RAUSCHEN DES MEERES UND DIE ENDLOSE WEITE
Ich liebe die Weite des Wassers. Brandungswellen, Meeresrauschen sowie der pfeifende Wind projizieren bei mir sofort Bilder oder Geschichten. Wenn ich mit Ricarda in den Brandungswellen von Fuerteventura shoote, spüren wir beide dieselbe Energie, ein Gefühl von Freiheit, grenzenloser Weite, aber auch der Natur ausgeliefert zu sein.

Die Bilder sind aus unserer letzten Fuerteventura-Tour, die ich in meinem FineArt-Magazin No.14 „back in paradise“ veröffentlicht habe. Mehr dazu HIER
72 STUNDEN GEFANGEN IN DER ATMOSPHÄRE EINES HERRENHAUSES
Die Atmosphäre eines alten Herrenhauses bei Viecheln, in der wir 72 Stunden rund um die Uhr gefangen waren, hat mich im Nachhinein zu meinem Bild-Roman „Sisterhood of Secrets“ inspiriert. Um dies nachzuvollziehen, muss ich hier allerdings etwas ausholen.
Der Impuls zu diesem Bild-Roman kam im Anschluss einer 3-tägigen Shooting-Tour, die wir in einem opulent eingerichteten Herrenhaus umgesetzt haben. Unser Team bestand aus zwei Fotografen und zwei Protagonistinnen. Zu diesem Zeitpunkt war unsere Challenge schlicht, diese besondere Location so vielseitig wie möglich mit all ihren unterschiedlich gestalteten Räumen zu nutzen. Nur mit dem verfügbaren Licht. So sind in gewohnter Weise eine Reihe voneinander unabhängiger Bildstrecken entstanden. Wir hatten eine gute Zeit, konnten neues umsetzen und ich war mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Nichtsahnend, dass ich bereits ein Vierteljahr später in diesem Herrenhaus einen kompletten Bild-Roman shooten würde.

Wer weiß, wie facettenreich ich meine 18 m² Bibliothek (eine möblierte Location in meinem Zuhause) nutze, kann sich vorstellen, was dann ein so grandioses Herrenhaus mit mir gemacht hat. Allein die Suite, in der wir gewohnt haben, war 85 m² groß. Genauso hätte man mir als kleinen Jungen sagen können: „Geh in diesen Bonbon-Laden und nehme dir so viel du möchtest.“ Für mich ein Füllhorn, aber auch Overflow an Inspiration und Eindrücken, die es erst einmal zu verarbeiten galt.
Wie ich wieder Daheim war hat es, wie bei einer frisch aufgezogenen Uhr, beständig in meinem Kopf weitergerattert. Beim Betrachten der entstandenen Bilder im Zusammenspiel mit den Eindrücken zur Atmosphäre des Herrenhauses, hat unaufhaltsam eine Geschichte in meinem Kopf Gestalt angenommen. Aus zwei Frauen, die einfach in unterschiedlicher Form Zeit verbringen, wurden zwei Schwestern mit einer tragischen Familiengeschichte. Aus dem Herrenhaus wurde das Haus, in dem sie ihre Kindheit miteinander verbracht haben. Aus einer netten Zeit wurde ein rivalisierendes Katz-und-Maus-Spiel mit ungewissem Ausgang. Ihr kennt es sicherlich, sobald man sich auf etwas konzentriert, kommen mit jedem Tag neue Facetten und Ideen hinzu. Mit dem vorhandenen Bildmaterial konnte ich diese, immer vielschichtiger gesponnene, Geschichte allerdings nicht erzählen. Mir wurde klar, ich musste dafür wieder zurück ins Herrenhaus. Mehr zur Entstehungsgeschichte findet ihr HIER
WAS WÜRDE AUDREY JETZT MACHEN?
Stimmiges Handeln führt zu stimmigen Bildern. Über Handlungen innerhalb des Flows arbeiten. Auch hier das leere Blatt Papier fürs Brainstorming und die Frage „Was würde die Protagonistin an diesem Tag erleben?“
„Was würde Audrey jetzt machen, und was jetzt…?“ fragte Hannah, und wir lachten, während wir uns an unser erstes Shooting erinnerten – eine Hommage an Audrey Hepburn. Wir hatten uns gegenseitig inspiriert, als wären wir in einem Ping-Pong-Spiel. „Was würde Audrey jetzt machen?“ wurde zu einem Running Gag und begleitet uns seitdem durch jedes Shooting. Es lässt uns immer wieder spontan neue Ideen entwickeln. Ich verwende diese Methode seitdem sehr oft bei Shootings.

NEUE FRAGESTELLUNGEN FÜHREN ZU NEUEN IDEEN
Ich habe festgestellt, wenn ich mir vor einem Shooting Gedanken zu einem „Roten Faden“ oder der Erzählweise mache, provoziert es neue Fragen und ich komme oft zu neuen Ideen. Das funktioniert aber auch im Anschluss an ein Shooting. Da triggert es den Reflexionsprozess, da ich wieder etwas anders auf die Bildergebnisse schaue als vor dem Shooting. Aber egal von welcher Richtung ich komme, ich gehe immer mit neuen Informationen oder Erkenntnissen aus diesem Prozess. Es geht hier nicht um das große „Wow“ sondern um die vielen kleinen Dinge, die kontinuierlich die Sicht auf meine Fotografie ergänzen. Ich sage immer: „Persönliche Entwicklung ist kein Sprint, sondern ein Marathon!“
HIERZU EIN TIPP VON MIR
Druckt einfach einmal aus einem Shooting mit dem ihr zufrieden wart, die Favoriten aus und legt sie auf dem Fußboden. Stellt euch jetzt zu den entstandenen Bildern Fragen, wie z. B. „Kann ich aus den Bildern Bildstrecken legen, die zusammenpassen?“ Nicht zu kompliziert denken. Das kann bereits ein Spannungsbogen über unterschiedliche Emotionen oder Stimmungen sein. „Gibt es Redundante Bilder und welches davon ist das stärkere?“ „Ergibt sich durch das Verändern der Reihenfolge eine andere Deutung der Geschichte, ein Verlauf innerhalb des Shoots?“ „Welche Bilder vermisse ich im Verlauf und würde sie beim nächsten Mal shooten?“ usw. Ihr werdet erstaunt sein, jede neue Frage führt zu neuen Erkenntnissen zu eurer Fotografie und Ideen, was ihr beim nächsten Mal anders machen könntet. Mal Hand aufs Herz – würden diese Fragen bei euch provoziert werden, wenn ihr nur online durch die Bilder eines Shootings scrollt?
Für das Ausdrucken der Bilder markiere ich dazu einfach meine Auswahl in Adobe Lightroom, gehe auf den Reiter „Drucken“ oben rechts. Ich habe mir dazu ein Drucklayout als Vorlage angelegt auf das ich immer zugreifen kann – 6 Bilder auf eine DIN A4 Seite, inkl. Schnittmarken und Dateinamen. Nach dem Ausdrucken gehen die Bögen kurz in die Hebelschneidemaschine. So habe ich in 10 Min. 60 Bilder im Polaroid Format hier liegen.

FIFTY SHADES OF BORIS´ LIGHT
Dies war das Motto von Ausgabe 04 meines FineArt-Magazins. 50 Bilder. Alle mit derselben Kamera, demselben Objektiv, demselben Fotografen (mich) in demselben Raum. Aber alle Bilder sehr unterschiedlich in Bildaufbau, Erzählweise, Perspektive, Bildstimmung usw. Und es waren unterschiedliche Protagonistinnen. Dazu habe ich sowohl auf bereits erstellte Bilder zurückgegriffen, aber auch inspiriert dadurch in weiteren Shootings neue Bilder erstellt.
ELEVEN TIMES SIX
Der Titel „eleven times six“ ist in Ausgabe 13 meines FineArt-Magazins Programm. Elf Bildstrecken mit jeweils genau sechs Bildern. Ich wollte das Thema „kill your darlings“ ganz bewusst auf die Spitze treiben. Das Thema Bildauswahl sehe ich in der Fotografie immer noch underrated! Es ist ein offenes Geheimnis, dass ich weit mehr Zeit in die Bildauswahl als in die Bildbearbeitung stecke. Aus gutem Grund. Und ich finde es spannend meinen Fokus bei der Bildauswahl, immer mal wieder ein Stück weit zu verändern. Hier habe ich mich für eine „edition of six“ als methodischen Ansatz entschieden. Ein derart abgesteckter Frame fordert Entscheidungen. Es wird noch schwerer sich hinter einem Kompromiss zu verstecken.
Mehr dazu findet ihr HIER
Kill your Darlings. Falls euch interessiert, wie ich meine Bildauswahl mache, mehr dazu gibt es HIER
GESPRÄCHE ÜBER DIE EIGENE FOTOGRAFIE UND DER ANDERER
Unterhaltet euch mit anderen Kollegen über Fotografie. Aber bitte nicht über Fototechnik. Sobald man sich über ein Thema unterhält und vielleicht auch erklären mag, wozu man das eine oder das andere tut, nehmt ihr eine weitere Sicht auf eure Fotografie ein. Das ist unglaublich spannend. Ich habe früher sehr viele Dinge aus dem Bauch heraus gemacht. Manches gut, manches weniger gut. Aber immer, wenn ich gefragt wurde, warum ich etwas genauso umsetze, musste ich es mir erst einmal selbst erklären. Das hat mir Stück für Stück unfassbar viel Klarheit aber auch Sicherheit zu meiner Fotografie gegeben. Ich hatte bspw. bei einem Podcast erzählt, dass ein Shooting für mich wie ein gemeinsamer Tanz ist. Die Musik verbindet uns, das Auslösegeräusch ist unser Takt und wir kommen idealerweise in einen gemeinsamen Flow. Die Frage von Stefan: „Wer führt in deinen Shootings bei diesem Tanz, wechselt es auch mal?“ Während ich versucht habe diese Frage für mich und die Zuhörer zu beantworten, konnte man mir beim Nachdenken zuhören. Ich war wieder um eine Erkenntnis klarer. Um die Frage aufzulösen: Es wechselt. Aber nicht selten führen die Protagonistinnen, wenn es mir gelingt einen Raum zu schaffen, in dem sie ganz sie selbst sein können. Für mich das größte Geschenk.
FAZIT
Inspiration ist nichts, das einfach „da ist“.
Sie entsteht aus:
- Aufmerksamkeit
- Offenheit
- und der Bereitschaft, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen
Und sie entwickelt sich ständig weiter.
Oder anders gesagt:
Persönliche Entwicklung ist kein Sprint – sondern ein Marathon.
Ich hoffe, ich konnte euch ein paar Gedanken mitgeben, die euch auf eurem Weg begleiten.
Euch eine Gute Zeit
Euer Boris

















