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Ich glaube, dass viele Fotografen ihre Bildsprache genau dort suchen, wo sie niemals entstehen kann.
Im Bild.
Sie suchen nach einem besonderen Look.
Nach einem Genre.
Nach einer Brennweite.
Nach einem Bildschnitt.
Nach einem Preset.
Dabei entsteht Bildsprache lange bevor wir auf den Auslöser drücken.
Vielleicht werden Bildstil und Bildsprache genau deshalb so oft verwechselt.
Stil lässt sich kopieren.
Bildsprache nicht.
Man kann lernen, wie jemand Licht setzt.
Wie er schneidet.
Wie er Farben bearbeitet.
Wie er Schwarz-Weiß-Verläufe gestaltet.
Man kann sogar erstaunlich ähnliche Bilder machen.
Und trotzdem fehlt etwas.
Der schnellste Weg zur Austauschbarkeit ist das perfekte Bildrezept.

Vielleicht liegt genau darin das eigentliche Missverständnis.
Viele glauben, Bildsprache sei das Ergebnis bewusster gestalterischer Entscheidungen.
Ich glaube, sie ist deren Folge.
Sie entsteht nicht durch einen bestimmten Bildaufbau.
Nicht durch ein Preset.
Nicht durch enge Schnitte.
Nicht durch analoge Prozesse.
Nicht durch den Look einer Linse.
Nicht durch Negative Space.
All diese Dinge beeinflussen ein Bild.
Sie Akzentuieren was bereits da ist.
Aber sie erzählen noch nichts darüber, wer der Mensch hinter der Kamera ist.
Bildsprache ist das, was übrig bleibt, wenn ich
alles handwerklich Reproduzierbare wegnehme.

Wenn ich Arbeiten von Fotografen betrachte, die mich seit Jahren begleiten, erinnere ich mich später selten an ihre Technik.
Ich erinnere mich an ihre Haltung.
Daran, wie viel Nähe sie zulassen.
Wie sie Menschen begegnen.
Wie ruhig oder laut ihre Bilder sind.
Welche Momente sie für wichtig halten.
Und welche sie vorbeiziehen lassen.
Vielleicht erkennen wir einige Fotografen deshalb nicht an laute Stilmittel in ihren Bildern.
Sondern an den Entscheidungen, die in ihnen sichtbar werden.
Für mich ist Bildsprache deshalb keine Entscheidung.
Sie ist eine Folge.
Die sichtbare Folge unserer Haltung.
Vielleicht verändert sie sich deshalb auch.
Nicht sprunghaft.
Nicht mit jeder neuen Kamera.
Sondern immer dann, wenn sich der Mensch hinter der Kamera verändert.
Je länger ich fotografiere, desto weniger versuche ich deshalb, eine Bildsprache zu entwickeln.
Ich versuche,
Menschen offener zu begegnen.
Aufmerksamer wahrzunehmen.
Und immer klarer zu erkennen, was für mich wirklich zählt.
Vielleicht entsteht genau daraus irgendwann etwas, das andere später Bildsprache nennen.
Mich würde interessieren:
Woran erkennst du einen Fotografen wieder? Am Look seiner Bilder – oder an etwas, das sich viel schwerer beschreiben lässt?
Gedanken aus „Zwischen den Bildern“
Gedanke 02
Warum viele Fotografen ihre Bildsprache am falschen Ort suchen.
Dieser Gedanke ist Teil einer fortlaufenden Reihe über Menschen, Vertrauen und Fotografie.
Vielleicht möchtest du hier weiterlesen:
Gedanke 01
Perfektion erzeugt Bewunderung. Glaubwürdigkeit erzeugt Vertrauen.
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Vielleicht ist genau das der Grund, warum manche Bilder uns nicht mehr loslassen.
Nicht weil sie perfekt sind.
Sondern weil wir ihnen glauben.
Wenn ich heute durch soziale Medien scrolle, sehe ich viele beeindruckende Fotografien. Perfektes Licht. Perfekte Bearbeitung. Perfekte Posen. Und trotzdem bleibt erstaunlich wenig davon bei mir.
Nicht weil die Bilder schlecht wären. Sondern weil ich oft das Gefühl habe, dass sie etwas zeigen wollen – statt etwas zu erzählen.
Früher habe ich geglaubt, genau dort müsse ich ebenfalls hin. Bessere Technik. Präzisere Lichtsetzung. Perfektere Ergebnisse. Ich dachte, bessere Bilder würden automatisch stärkere Bilder werden.
Irgendwann stellte ich meinen Bildern nicht mehr die Frage:
Ist dieses Bild gut geworden?
Sondern:
Glaube ich diesem Bild?
Diese kleine Veränderung hat meine gesamte Fotografie verändert.
Plötzlich interessierten mich technische Fehler deutlich weniger. Dafür wurde etwas anderes wichtiger.
Entsteht hier gerade etwas, das ich glauben kann?
Denn ich denke inzwischen:
Menschen besitzen ein erstaunlich feines Gespür für Glaubwürdigkeit.
Wir erkennen oft nicht bewusst, warum uns ein Bild berührt. Aber wir spüren sehr schnell, wenn etwas nicht zusammenpasst. Wenn Pose und Mensch sich widersprechen. Wenn Ausdruck gespielt wirkt. Wenn Perfektion und Einsatz von Technik wichtiger geworden ist als Begegnung.

Vielleicht liegt genau darin der größte Unterschied zwischen einem Schauspieler und einem Fotografen.
Ein Schauspieler versucht, eine Rolle glaubwürdig zu spielen.
Ein Fotograf sollte möglichst vermeiden, dass überhaupt eine Rolle entsteht.
Das gilt übrigens auch für ihn selbst.
Denn sobald ich beginne, den Fotografen zu spielen – den Souveränen, den Coolen oder den Künstler –, wird es für mein Gegenüber umso schwerer, einfach sie selbst zu sein.
Vielleicht, weil wir glauben, genau so müsse ein Fotograf auftreten. Vielleicht, weil wir unsere eigene Unsicherheit überspielen möchten. Oder weil wir unbewusst Bilder übernehmen, wie ein Fotograf zu sein hat – aus Filmen, sozialen Medien oder von anderen Fotografen.
Nicht weil Inszenierung grundsätzlich falsch wäre. Sondern weil auch eine Inszenierung nur dann berührt, wenn sie auf einer glaubwürdigen Begegnung basiert. Ich glaube, Menschen spüren das.
Menschen legen ihre Maske selten vor jemandem ab, der seine eigene noch trägt.
Deshalb beginnt meine Fotografie nicht mit Licht. Nicht mit Kamera oder Objektiven.
Sondern mit einer ganz anderen Frage:
Kann mein Gegenüber darauf vertrauen, dass ihm in diesem Moment nichts Negatives widerfahren wird?
Denn Vertrauen bedeutet für mich genau das:
Das unbestimmte Gefühl, dass ich mich zeigen darf, ohne mich schützen zu müssen.
Vielleicht entstehen genau deshalb Bilder, die bleiben.
Nicht weil sie außergewöhnlich komponiert sind.
Sondern weil sich zwei Menschen in diesem Moment wirklich begegnet sind.
Ich glaube sogar, dass dieser Gedanke weit über die Fotografie hinausreicht.
Wir begegnen täglich Menschen, die beeindrucken wollen. Mit Wissen. Mit Erfolg. Mit Perfektion.
Aber an welche erinnern wir uns wirklich?
An diejenigen, deren Worte, Entscheidungen und Handlungen zusammenpassen. An Menschen, die glaubwürdig sind.
Vielleicht beginnt Vertrauen genau dort, wo wir aufhören, eine Rolle spielen zu wollen.
Und vielleicht gilt für Bilder dasselbe.
Nicht Perfektion macht sie stark.
Sondern Glaubwürdigkeit.
Mich würde interessieren:
Gab es schon einmal ein Bild, das technisch alles richtig gemacht hat – und dich trotzdem völlig kaltgelassen hat?
Und erinnerst du dich an ein anderes, das vielleicht unperfekt war, dir aber bis heute nicht aus dem Kopf geht?
Gedanken aus „Zwischen den Bildern“
Gedanke 01
Perfektion erzeugt Bewunderung. Glaubwürdigkeit erzeugt Vertrauen.
Dieser Gedanke ist Teil einer fortlaufenden Reihe über Menschen, Vertrauen und Fotografie.
Vielleicht möchtest du hier weiterlesen:
Gedanke 02
Warum viele Fotografen ihre Bildsprache am falschen Ort suchen.
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BORIS BETHGE
Ein FineArt-Magazin über fotografische Haltung.
Bilder, die bleiben.
Nicht,
weil sie perfekt sind.
Sondern weil ich ihnen glaube.
Ausgabe 16 — after the noise
33,00 €
155 Exemplare
Fotografie zwischen Stille, Intuition und Konsequenz.
Entstanden aus Reduktion —
nicht aus Überfluss.

Die Bilder,
die mich am meisten berühren,
hätte ich nie planen können.

BORIS BETHGE dokumentiert keine Fotografie.
Das Magazin verdichtet einen Blick.
Die Arbeiten entstehen an unterschiedlichen Orten,
in unterschiedlichen Situationen.
Und doch tragen sie dieselbe innere Spannung.
Nähe.
Vertrauen.
Reduktion.
Konsequenz.

Es geht nicht darum,
alles zu zeigen.
Sondern darum,
einem Bild
zu glauben.
Nähe entsteht nicht durch Inszenierung.
Sondern durch den Moment davor,
in dem jemand bleibt.

Manche Bilder entstehen
als Teil einer Serie.
Andere stehen für sich.
Nicht ihre Form verbindet sie.
Sondern derselbe Blick.

Gedruckt auf FineArt-Papier.
Weil Bilder,
die bleiben sollen,
auch ein Material brauchen,
das bleibt.
Fadenheftung.
FineArt-Pigmentdruck.
155 Exemplare.
Bewusst begrenzt.
Der Titel wird auf einem über 100 Jahre alten Heidelberger Zylinder geprägt.
Nicht als Luxus.
Sondern weil manche Bilder
eine besondere Form verdienen.
Ausgabe 16 — after the noise
Ein Raum für fotografische Haltung.
04
Ob ein Mensch bekleidet ist oder unbekleidet, verändert für mich nichts Wesentliches.
Nicht meine Haltung.
Nicht meinen Blick.
Nicht meine Art zu arbeiten.
Nicht meine Art auf Menschen zuzugehen.
Ich fotografiere keine Körper.
Ich fotografiere Menschen.

In meiner Porträtfotografie kann Nacktheit vorkommen – so selbstverständlich wie Stoff, wie Licht oder Schatten. Sie kann Teil einer Geschichte sein. Aber sie ist nie Thema oder Selbstzweck. Kein Konzept. Kein Verkaufsargument. Kein Genre.
Mich interessieren Präsenz, Stimmung und Authentizität. Der Moment, in dem jemand wirklich da ist.
Deshalb gibt es bei mir keine „Aktworkshops“.
Ich unterrichte keine Kategorien – ich vermittle eine Haltung: Reduktion. Beziehung. Licht. Der Augenblick dazwischen – bevor der Kopf einsetzt. Diese besonderen Bilder, die so zufällig wirken und Geschichten in den Köpfen provozieren.

In meinem Workshop „Porträtfotografie mit Seele“ öffne ich genau diesen Prozess. Schritt für Schritt. Wie Bilder entstehen, die nicht beeindrucken wollen, sondern berühren. Ich nehme dich für einen Tag mit in meine Art zu sehen, zu spüren und den Raum für einen kreativen Dialog zu öffnen. Wenn du dich darauf einlässt, kann dieser Tag etwas in dir verändern – und in deinen Bildern.
Und ganz ehrlich: In einem „Aktworkshop“ würde ich inhaltlich nichts anderes vermitteln. Ich würde dasselbe erzählen, dieselbe Haltung weitergeben. Auch bei der Lichtsetzung würde ich immer, unabhängig wieviel Haut zu sehen ist, gezielt Licht und vor allem Schatten formen – um Tiefe und Atmosphäre zu schaffen. Nur das Label wäre ein anderes. Und es wäre irreführend.
Kürzlich bin ich wieder auf die Aussage gestoßen, dass es in der „Aktfotografie“ mehr Achtsamkeit brauche. Solche Trennungen halte ich für problematisch: Legt dies nicht nahe, dass außerhalb davon weniger Achtsamkeit genügen würde? Genau darin sehe ich einen grundlegenden Haltungsfehler.
Für mich beginnt jede Begegnung respektvoll – mit Achtsamkeit und Vertrauen.
Nicht, weil jemand mehr zeigt.
Sondern, weil Begegnung in der Fotografie immer Achtsamkeit und Vertrauen braucht.
Und Authentizität auf Vertrauen basiert.
Wenn dich interessiert, wie meine Bilder entstehen – und was sich in deinem eigenen Blick verändern kann – erfährst du HIER mehr.
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Seele beschreibt für mich keinen Bildstil. Sondern die Qualität einer Begegnung.
Ein echter Perspektivwechsel
Kein Standard-Fotoworkshop.
Sondern ein Tag,
an dem sich dein Blick auf Fotografie verändern kann.
Nicht, weil du neue Tricks lernst.
Sondern,
weil du beginnst, andere Fragen zu stellen.
Manchmal genügt dafür ein einziger Gedanke.
Ein Perspektivwechsel.
Ich öffne an diesem Tag meinen gesamten fotografischen Denk- und Entscheidungsprozess.
Du erlebst,
wie Bilder entstehen, die nicht beeindrucken wollen,
sondern berühren.
Nicht, weil sie perfekt sind.
Sondern,
weil sie glaubwürdig sind.
„Selten so einfühlsam und emotional erlebt.“
— Sylvia
Reduktion & Leichtigkeit als Schlüssel
Wir reduzieren alles, was uns vom Wesentlichen ablenkt.
Eine Kamera.
Eine Festbrennweite.
Fensterlicht.
Und plötzlich wird sichtbar,
dass gute Bilder nicht aus mehr entstehen.
Sondern oft aus weniger.
Intensiv, individuell, ohne Geheimniskrämerei
Ich zeige dir nicht nur, wie ich fotografiere.
Ich nehme dich für einen Tag mit in meinen Kopf.
Du wirst verstehen, welche Fragen ich mir stelle,
welche Entscheidungen ich treffe
und warum.
Ich vermittle keine Bildrezepte.
Denn Bildsprache lässt sich nicht kopieren.
Sie entsteht, wenn Überzeugungen, Haltung und Entscheidungen zusammenpassen.
Mein Ziel ist deshalb nicht, dass du fotografierst wie ich.
Sondern,
dass du deinen eigenen Blick mit mehr Klarheit, Leichtigkeit und Vertrauen entwickelst.
Wenn du dich darauf einlässt, kann dieser Tag etwas in dir verändern – und in deinen Bildern.
Du lernst,
- Licht und Schatten mit Fensterlicht bewusst zu sehen und gezielt zu formen
- bereits bei der Aufnahme cinematische Tiefe und Atmosphäre zu schaffen
- die „Bilder dazwischen“ einzufangen – jene Momente, die nicht gestellt wirken
- einen Raum schaffen, in dem Vertrauen entstehen kann – als Basis für Glaubwürdigkeit
- Raum für einen gemeinsamen kreativen Dialog zu öffnen, statt Kontrolle erzwingen zu wollen
- auch mit unerfahrenen Menschen ehrliche Porträts zu erschaffen
- mit Bildern Geschichten zu provozieren, die sich im Kopf des Betrachters entfalten
- eine möblierte Location gezielt für Storytelling zu nutzen
Wir lassen den Tag ausklingen mit „Fragt mich, was immer dich darüber hinaus zu meiner Fotografie interessiert!“
Was diesen Tag besonders macht
Du lernst nicht nur, wie ich fotografiere.
Du verstehst, warum ich in einem bestimmten Moment eine Entscheidung treffe
und welches Ziel ich damit verfolge.
Ich erkläre dir nicht nur Ergebnisse.
Ich nehme dich mit auf den Weg dorthin.
Ohne Geheimnisse.
Ohne Fotografenrolle.
Ohne etwas zurückzuhalten.
„Deine Offenheit und Ehrlichkeit fand ich bemerkenswert.“
— Ditmar
Der Workshop ist auf vier Teilnehmer begrenzt.
Damit Raum entsteht – für Fragen, ehrliches Feedback und individuelle Entwicklung.
Und wenn du möchtest, begleite ich dich auch nach dem Workshop weiter – für Fragen, die vielleicht später bei der eigenen Umsetzung entstehen.
Für wen dieser Workshop gedacht ist
Wenn du lernen möchtest, wie man fotografiert, kann dieser Workshop hilfreich sein.
Wenn du verstehen möchtest, warum Bilder Menschen berühren, dann bist du hier richtig.
Auch „Anfänger“ werden vieles für sich mitnehmen. Denn der Schlüssel zu meiner Art zu fotografieren liegt nicht im perfekten Beherrschen aller Kamerafunktionen. Solltest du noch unsicher sein, ob dieser Workshop für dich ist, schreibe mir gerne an kontakt@borisbethge.de.
Wenn du vor allem perfekte Portfolio-Bilder sammeln oder primär ein gemeinsames Shooting-Erlebnis suchst, ist dieses Format vermutlich nicht das Richtige für dich. Hier zählt der Weg – weniger das Ergebnis.

Termine 2026
- 21. Februar 2026 – ausgebucht
- 22. Februar 2026 – ausgebucht
- 07. März 2026 – ausgebucht
- 14. März 2026 – ausgebucht
- 15. März 2026 – ausgebucht
- 18. April 2026 – ausgebucht
- 19. April 2026 – ausgebucht
- 31. Mai 2026 – ausgebucht
Weitere Termine folgen.
Warteliste
Erfahrungsgemäß sind viele Termine frühzeitig ausgebucht. Wenn du über kommende Perspektivwechsel-Tage informiert werden möchtest, schreibe mir mit dem Betreff „Warteliste“ an kontakt@borisbethge.de. Die Warteliste erhält vor offizieller Bekanntgabe Zugang.
Rahmen & Anmeldung
Intensiver Perspektivwechsel-Tag in einem bewusst kleinen Kreis (max. 4 Teilnehmer).
Wir starten mit einem gemeinsamen Frühstück – Raum für Begegnung und Vertrauen.
Ort: 27721 Ritterhude bei Bremen – 10:00 bis 16:30 Uhr.
Investition: 389 € inkl. MwSt.
Inklusive: Model mit echter Begeisterung, besondere Location, individuelle Betreuung, nicht-kommerzielle Bildnutzung, Snacks & Getränke
Verbindliche Anmeldung per E-Mail an kontakt@borisbethge.de. Bitte auch die persönlichen Kontaktdaten angeben. Es gelten meine Event-Teilnahmebedingungen.
Ein Blick über den Workshop hinaus
Die fotografischen Ergebnisse dieser Haltung spiegeln sich auch in meinen regelmäßig publizierten FineArt-Magazinen wider.
Wenn du neugierig bist, findest du sie HIER.
Das sagen die Teilnehmer
„Der Workshop hat nicht nur meine große Leidenschaft für die Fotografie neu aufleben lassen, sondern mir auch neues Vertrauen in mich selbst geschenkt.“
Janine
„Kein Standard-Rezept – sondern ein echter Perspektivwechsel.“
Marcel
„Ich sehe seit dem Workshop das Licht absolut anders.“
Jörg
„Transparent, tiefgründig und voller Haltung – echte Einblicke in deinen Prozess.“
Martin
„Mit kleinen, feinen Impulsen große Wirkung erzielen – Motivation pur.“
Julia
„Mehr Selbstvertrauen und ein klarerer Blick fürs Licht.“
Kai
„Du hast uns abgeholt und mitgenommen – fotografierend, nicht knipsend.“
Stefan
„Raus aus dem Stillstand – zurück zur Begeisterung.“
Jörg
weitere Teilnehmerstimmen findest du HIER
01
Manchmal beginnt alles mit einem einzigen Blick.
Eine zufällige Begegnung.
Und doch liegt darin das Gefühl, sich seit Ewigkeiten zu kennen.
ONE BREATH erzählt von zwei Frauen. Von Nähe, die sich nicht erklären lässt. Helen und Nathalie spüren dieselbe leise Berührung – ein inneres Erkennen, das keine Worte braucht. Vielleicht sind es einfach zwei Frauen, die sich zufällig begegnen. Oder zwei Geschichten, die sich schon lange gesucht haben. ONE BREATH ist intim und autobiografisch – eine Reise, die dort beginnt, wo Worte enden. Jenseits gesellschaftlicher Deutungen. Zwei Leben. Ein Moment, der alles verändert.
THE STORY BEHIND
Unabhängig voneinander begann ich zwei Langzeitprojekte: eines mit Helen, eines mit Nathalie. Jedes Projekt für sich genommen war bereits außergewöhnlich persönlich und inspirierend. Erst später erfuhr ich von der engen Beziehung zwischen den beiden, ihrer Seelenverwandtschaft und mir wurde klar: Es geht hier nicht nur um zwei einzelne Geschichten, sondern auch um eine gemeinsame. ONE BREATH.

Der Wunsch, diese Verbindung sichtbar zu machen, entsteht augenblicklich – umso schöner war es, dass Helen und Nathalie von der ersten Sekunde an begeistert von dieser Idee waren. Drei gemeinsame Tage, drei kreative Seelen, unterschiedliche Orte – Diversität pur. Unser gemeinsames Projekt, erzählt in „ONE BREATH“.
DER KREATIVE PROZESS ALS GEMEINSAMER RAUM
In meiner Fotografie suche ich nicht nach Statistinnen, um meine Bildidee im Ergebnis zu finalisieren. Dies ist durchaus nicht wertend gemeint. Meine Haltung als Porträtfotograf hat sich über die Jahre immer mehr fokussiert – auf das Besondere, dass die Frauen mitbringen, die sich mir anvertrauen. Ich möchte ihre Individualität einfangen und so sichtbar machen, wie ich sie wahrnehme – durch meine eigene Brille interpretiert, vielleicht auch mit Facetten, die ihnen selbst noch verborgen waren. Ein wichtiger Baustein für meine Bildsprache ist der gemeinsame kreative Prozess: Menschen begegnen sich, geben sich gegenseitig Impulse, und etwas Neues entsteht, in dem alle wahrhaftig enthalten sind.

SAME FREQUENCY
Die Zusammenarbeit mit Helen und Nathalie in unseren Langzeitprojekten bedeutet mir sehr viel. Sie ist inspirierend, vielschichtig und von einer Leichtigkeit getragen, die man nicht planen kann. ONE BREATH ist ein Teil davon. Long story short: Es macht unfassbar viel Spaß. Wir lachen viel, und beide sind starke Frauen, deren Lebenswege erstaunliche Parallelen aufweisen.

Diese Tage mit Nathalie und Boris waren für mich etwas Besonderes, eine Reise… von Ort zu Ort, von Stimmung zu Stimmung, gemeinsam durch die Stadt und durch Themen, die tiefer gingen, als ich es erwartet hatte. Ein gegenseitiges Zeigen, Zuhören, Kennenlernen. Wir erzählten eine Geschichte und tauchten gemeinsam immer tiefer in sie ein. Was geblieben ist, ist mehr als eine Fotostrecke; eine Erfahrung von Verbindung, das Gefühl einer gemeinsamen Zeit, die leicht war und gleichzeitig tief und die sich in diesem Fotoprojekt weiterträgt.
Sichert euch euer Exemplar. Zum ZINE „ONE BREATH“ geht es HIER
SNEAK PEEK
Drei Kreise greifen ineinander. Das Zusammenspiel der Projekte eröffnet und provoziert unterschiedliche Perspektiven, schafft Synergien und fordert neue Ausdrucksformen. Die Grenzen zwischen den einzelnen Arbeiten verschwimmen – und gewinnen gerade dadurch an Tiefe. Und unsere Reise ist noch nicht zu Ende.
Stay tuned.
19
In „a new vision of art noir“ präsentiert sich ein sehr diverser Mix: elf Protagonistinnen über unterschiedliche Perspektiven und Erzählweisen. Die Bilder gliedern sich in Bildstrecken sowie eine Reihe Einzelbilder in der Rubrik „Selected Works“. Ergänzt wird es durch ein Essay zu meiner Bildsprache.
In dieser Ausgabe betrachte ich ein wenig den Spannungsbogen zu Aspekten, die von außen in meine Bildsprache einfließen, sowie meine intrinsische Motivation. Auch das Wesen eurer Bilder spiegelt sich hierin – ob ihr es bewusst wahrnehmt oder nicht. Einen Teil meiner intrinsischen Motivation verdeutlicht der Titel „A New Vision of Art Noir“, der sich durch die Bildstrecken dieser Ausgabe zieht. Wie ich mich inspirieren lasse und mich davor schütze, mich selbst zu kopieren, lest ihr in den Bildstrecken „Countryside Escape“ und „Hommage to Audrey“.
Zum Shop geht es HIER
02
Boris Bethge berichtet in der fotoforum 2025/4 über ein besonderes Langzeitprojekt – PRAXIS. Wer im Tanzsport zur Weltelite gehören möchte, muss dort weitermachen, wo andere längst aufgegeben haben. Diana Starnets ist mit 28 Jahren vierfache Tanzweltmeisterin. Boris Bethge fotografierte sie und die Geschichte ihres Lebens über mehrere Jahre hinweg.
Zum kompletten Artikel der fotoforum geht es HIER
Zum, auf 100 Exemplare limitierten, Bildband „Die Grenzgängerin“ geht es HIER

04
Im Rahmen der Ausstellungstour des @deutscher_fotobuchpreis geht es für meinen prämierter Bild-Roman „Sisterhood of Secrets“ soweie dem begleitenden „Behind the Secrets“ auf Tour. Ich bin sehr stolz und dankbar, dass mein Bild-Roman einem so großen Publikum vorgestellt wird.
Wer noch eines der wenigen verfügbaren Exemplare ergattern möchte siehe HIER
Das sind die bis jetzt geplanten Stationen: FRANKFURTER BUCHMESSE 2024 | 16.–20.10.2024; STUTTGARTER BUCHWOCHEN 2024 | 14.11.–01.12.2024; GOETHE-INSTITUT PEKING | 23.11.2024 – 05.01.2025; STADTBÜCHEREI REUTLINGEN | 11.02.–29.03.2025; HONG KONG PHOTOBOOK FESTIVAL, 02.–05.05.2025; PHOTOFAIRS SHANGHAI | 06.–11.05.2025; KUNST UND MUSEUMSBIBLIOTHEK DER STADT KÖLN | 10.05.–22.06.2025; f² FOTOFESTIVAL DORTMUND | 12.06.–05.07.2025; DEUTSCHES DOKUMENTATIONSZENTRUM FÜR KUNSTGESCHICHTE – BILDARCHIV FOTO MARBURG | 15.07.–02.08.2025; REGIERUNGSPRÄSIDIUM KARLSRUHE | 08.–31.08.2025 – GOETHE-INSTITUT HONG KONG | 20.08.–15.09.2025 – FRANKFURTER BUCHMESSE 15.10. – 19.10.2025














