Blog

Warum ich keine Aktworkshops gebe

Ob ein Mensch bekleidet ist oder unbekleidet, verändert für mich nichts Wesentliches.
Nicht meine Haltung.
Nicht meinen Blick.
Nicht meine Art zu arbeiten.
Nicht meine Art auf Menschen zuzugehen.

Ich fotografiere keine Körper.
Ich fotografiere Menschen.

 

 

In meiner Porträtfotografie kann Nacktheit vorkommen – so selbstverständlich wie Stoff, wie Licht oder Schatten. Sie kann Teil einer Geschichte sein. Aber sie ist nie Thema oder Selbstzweck. Kein Konzept. Kein Verkaufsargument. Kein Genre.

Mich interessieren Präsenz, Stimmung und Authentizität. Der Moment, in dem jemand wirklich da ist.

Deshalb gibt es bei mir keine „Aktworkshops“.
Ich unterrichte keine Kategorien – ich vermittle eine Haltung: Reduktion. Beziehung. Licht. Der Augenblick dazwischen – bevor der Kopf einsetzt. Diese besonderen Bilder, die so zufällig wirken und Geschichten in den Köpfen provozieren.

 

 

In meinem Workshop „Porträtfotografie mit Seele“ öffne ich genau diesen Prozess. Schritt für Schritt. Wie Bilder entstehen, die nicht beeindrucken wollen, sondern berühren. Ich nehme dich für einen Tag mit in meine Art zu sehen, zu spüren und den Raum für einen kreativen Dialog zu öffnen. Wenn du dich darauf einlässt, kann dieser Tag etwas in dir verändern – und in deinen Bildern.

Und ganz ehrlich: In einem „Aktworkshop“ würde ich inhaltlich nichts anderes vermitteln. Ich würde dasselbe erzählen, dieselbe Haltung weitergeben. Auch bei der Lichtsetzung würde ich immer, unabhängig wieviel Haut zu sehen ist, gezielt Licht und vor allem Schatten formen – um Tiefe und Atmosphäre zu schaffen. Nur das Label wäre ein anderes. Und es wäre irreführend.

Kürzlich bin ich wieder auf die Aussage gestoßen, dass es in der „Aktfotografie“ mehr Achtsamkeit brauche. Solche Trennungen halte ich für problematisch: Legt dies nicht nahe, dass außerhalb davon weniger Achtsamkeit genügen würde? Genau darin sehe ich einen grundlegenden Haltungsfehler.

Für mich beginnt jede Begegnung respektvoll – mit Achtsamkeit und Vertrauen.
Nicht, weil jemand mehr zeigt.
Sondern, weil Begegnung in der Fotografie immer Achtsamkeit und Vertrauen braucht.
Und Authentizität auf Vertrauen basiert.

Wenn dich interessiert, wie meine Bilder entstehen – und was sich in deinem eigenen Blick verändern kann – erfährst du HIER mehr.

 

 

Intensiv-Workshop | Porträtfotografie mit Seele

 

Ein echter Perspektivwechsel

Kein Standard-Fotoworkshop.
Sondern ein Tag, der deinen Blick verändern kann.

Es gibt Momente, in denen sich etwas verschiebt. Nicht laut. Sondern leise. Dieser Workshop ist ein solcher Moment. Da kann schon ein einziger Impuls genügen, um neue Sichtweisen zu entdecken und die eigene Fotografie neu auszurichten.

An diesem Tag öffne ich meinen fotografischen Prozess – Schritt für Schritt.
Du erlebst, wie Bilder entstehen, die nicht beeindrucken wollen, sondern berühren.
Bilder, die unter die Haut gehen, weil sie ehrlich sind.

„Selten so einfühlsam und emotional erlebt.“
— Sylvia

 

Reduktion & Leichtigkeit als Schlüssel

Wir reduzieren alles:

eine Kamera.
eine Festbrennweite.
Fensterlicht.

Und plötzlich wird sichtbar, was vorher von Technik überlagert war.

 

Intensiv, individuell, ohne Geheimniskrämerei

Dieser Workshop ist keine Technik-Schulung.
Er vermittelt eine Haltung und öffnet den Blick für eine andere Art zu fotografieren.

Reduktion. Beziehung. Licht.
Augenblicke bevor der Kopf einsetzt.

Ich nehme dich für einen Tag mit in meine Art zu sehen, zu spüren und den Raum für einen kreativen Dialog zu öffnen. Wenn du dich darauf einlässt, kann dieser Tag etwas in dir verändern – und in deinen Bildern.

Du lernst,

  • Licht und Schatten mit Fensterlicht bewusst zu sehen und gezielt zu formen
  • bereits bei der Aufnahme cinematische Tiefe und Atmosphäre zu schaffen
  • die „Bilder dazwischen“ einzufangen – jene Momente, die nicht gestellt wirken
  • mit Menschen so zu arbeiten, dass Vertrauen entsteht – als Basis von Authentizität
  • Raum für einen gemeinsamen kreativen Flow zu öffnen, statt Kontrolle erzwingen zu wollen
  • auch mit unerfahrenen Menschen ehrliche Porträts zu erschaffen
  • mit Bildern Geschichten zu provozieren, die sich im Kopf des Betrachters entfalten
  • eine möblierte Location gezielt für Storytelling zu nutzen

Wir lassen den Tag ausklingen mit „Fragt mich, was immer dich darüber hinaus zu meiner Fotografie interessiert!“

Was diesen Tag besonders macht

Du lernst nicht nur, wie ich fotografiere.
Du verstehst, warum – und welches Ziel ich jeweils dabei verfolge.

Du bekommst Zugang zu meinem gesamten Denk- und Entscheidungsprozess. Du hörst nicht nur „Wahrheiten“ – du gehst den Weg mit. Ohne Inszenierung. Ohne Zurückhalten.

„Deine Offenheit und Ehrlichkeit fand ich bemerkenswert.“
— Ditmar

Der Workshop ist auf vier Teilnehmer begrenzt.
Damit Raum entsteht – für Fragen, ehrliches Feedback und individuelle Entwicklung.

Und wenn du möchtest, begleite ich dich auch nach dem Workshop weiter – für Fragen, die vielleicht später bei der eigenen Umsetzung entstehen.

 

Für wen dieser Workshop gedacht ist

Für alle, die ihren eigenen fotografischen Blick weiterentwickeln wollen. Die eine Glasdecke spüren und an einem Punkt stehen, an dem Entwicklung eine neue Ebene bedarf – jenseits der Technik.

Für Menschen, die wahrnehmen, dass da mehr ist.
Dass es nicht nur um schöne Bilder geht.

Für alle, die zurück zur Leichtigkeit möchten.

  • Zu ehrlichen Bildern.
  • Zu einer klaren fotografischen Haltung.
  • Zu sich selbst.

Auch „Anfänger“ werden vieles für sich mitnehmen. Denn der Schlüssel zu meiner Art zu fotografieren liegt nicht im perfekten Beherrschen aller Kamerafunktionen. Solltest du noch unsicher sein, ob dieser Workshop für dich ist, schreibe mir gerne an kontakt@borisbethge.de.

Wenn du vor allem perfekte Portfolio-Bilder sammeln oder primär ein gemeinsames Shooting-Erlebnis suchst, ist dieses Format vermutlich nicht das Richtige für dich.
Hier zählt der Weg – nicht nur das Ergebnis.

 

Termine 2026

  • 21. Februar 2026 – ausgebucht
  • 22. Februar 2026 – ausgebucht
  • 07. März 2026 – ausgebucht
  • 14. März 2026 – ausgebucht
  • 15. März 2026 – ausgebucht
  • 18. April 2026 – ausgebucht
  • 19. April 2026 – ausgebucht
  • 30. Mai 2026 – 2 Plätze frei
  • 31. Mai 2026 – ausgebucht

Weitere Termine folgen.

Erfahrungsgemäß sind viele Termine frühzeitig ausgebucht. Wenn du über kommende Perspektivwechsel-Tage informiert werden möchtest, schreibe mir mit dem Betreff „Warteliste“ an kontakt@borisbethge.de. Die Warteliste erhält vor offizieller Bekanntgabe Zugang.

 

Rahmen & Anmeldung

Intensiver Perspektivwechsel-Tag in einem bewusst kleinen Kreis (max. 4 Teilnehmer).
Wir starten mit einem gemeinsamen Frühstück – Raum für Begegnung und Vertrauen.
Ort: 27721 Ritterhude bei Bremen – 10:00 bis 16:30 Uhr.

Investition: 389 € inkl. MwSt.

Inklusive: Model mit echter Begeisterung, besondere Location, individuelle Betreuung, nicht-kommerzielle Bildnutzung, Snacks & Getränke

Verbindliche Anmeldung per E-Mail an kontakt@borisbethge.de. Bitte auch die persönlichen Kontaktdaten angeben. Es gelten meine Event-Teilnahmebedingungen.

 

Ein Blick über den Workshop hinaus

Die fotografischen Ergebnisse dieser Haltung spiegeln sich auch in meinen regelmäßig publizierten FineArt-Magazinen wider.
Wenn du neugierig bist, findest du sie HIER.

 

Das sagen die Teilnehmer

„Der Workshop hat nicht nur meine große Leidenschaft für die Fotografie neu aufleben lassen, sondern mir auch neues Vertrauen in mich selbst geschenkt.“
Janine

„Kein Standard-Rezept – sondern ein echter Perspektivwechsel.“
Marcel

„Ich sehe seit dem Workshop das Licht absolut anders.“
Jörg

„Transparent, tiefgründig und voller Haltung – echte Einblicke in deinen Prozess.“
Martin

„Mit kleinen, feinen Impulsen große Wirkung erzielen – Motivation pur.“
Julia

„Mehr Selbstvertrauen und ein klarerer Blick fürs Licht.“
Kai

„Du hast uns abgeholt und mitgenommen – fotografierend, nicht knipsend.“
Stefan

„Raus aus dem Stillstand – zurück zur Begeisterung.“
Jörg

weitere Teilnehmerstimmen findest du HIER

 

 

ONE BREATH

Manchmal beginnt alles mit einem einzigen Blick.
Eine zufällige Begegnung.
Und doch liegt darin das Gefühl, sich seit Ewigkeiten zu kennen.

ONE BREATH erzählt von zwei Frauen. Von Nähe, die sich nicht erklären lässt. Helen und Nathalie spüren dieselbe leise Berührung – ein inneres Erkennen, das keine Worte braucht. Vielleicht sind es einfach zwei Frauen, die sich zufällig begegnen. Oder zwei Geschichten, die sich schon lange gesucht haben. ONE BREATH ist intim und autobiografisch – eine Reise, die dort beginnt, wo Worte enden. Jenseits gesellschaftlicher Deutungen. Zwei Leben. Ein Moment, der alles verändert.

THE STORY BEHIND

Unabhängig voneinander begann ich zwei Langzeitprojekte: eines mit Helen, eines mit Nathalie. Jedes Projekt für sich genommen war bereits außergewöhnlich persönlich und inspirierend. Erst später erfuhr ich von der engen Beziehung zwischen den beiden, ihrer Seelenverwandtschaft und mir wurde klar: Es geht hier nicht nur um zwei einzelne Geschichten, sondern auch um eine gemeinsame. ONE BREATH.

Der Wunsch, diese Verbindung sichtbar zu machen, entsteht augenblicklich – umso schöner war es, dass Helen und Nathalie von der ersten Sekunde an begeistert von dieser Idee waren. Drei gemeinsame Tage, drei kreative Seelen, unterschiedliche Orte – Diversität pur. Unser gemeinsames Projekt, erzählt in „ONE BREATH“.

DER KREATIVE PROZESS ALS GEMEINSAMER RAUM

In meiner Fotografie suche ich nicht nach Statistinnen, um meine Bildidee im Ergebnis zu finalisieren. Dies ist durchaus nicht wertend gemeint. Meine Haltung als Porträtfotograf hat sich über die Jahre immer mehr fokussiert – auf das Besondere, dass die Frauen mitbringen, die sich mir anvertrauen. Ich möchte ihre Individualität einfangen und so sichtbar machen, wie ich sie wahrnehme – durch meine eigene Brille interpretiert, vielleicht auch mit Facetten, die ihnen selbst noch verborgen waren. Ein wichtiger Baustein für meine Bildsprache ist der gemeinsame kreative Prozess: Menschen begegnen sich, geben sich gegenseitig Impulse, und etwas Neues entsteht, in dem alle wahrhaftig enthalten sind.

    

SAME FREQUENCY

Die Zusammenarbeit mit Helen und Nathalie in unseren Langzeitprojekten bedeutet mir sehr viel. Sie ist inspirierend, vielschichtig und von einer Leichtigkeit getragen, die man nicht planen kann. ONE BREATH ist ein Teil davon. Long story short: Es macht unfassbar viel Spaß. Wir lachen viel, und beide sind starke Frauen, deren Lebenswege erstaunliche Parallelen aufweisen.

Diese Tage mit Nathalie und Boris waren für mich etwas Besonderes, eine Reise… von Ort zu Ort, von Stimmung zu Stimmung, gemeinsam durch die Stadt und durch Themen, die tiefer gingen, als ich es erwartet hatte. Ein gegenseitiges Zeigen, Zuhören, Kennenlernen. Wir erzählten eine Geschichte und tauchten gemeinsam immer tiefer in sie ein. Was geblieben ist, ist mehr als eine Fotostrecke; eine Erfahrung von Verbindung, das Gefühl einer gemeinsamen Zeit, die leicht war und gleichzeitig tief und die sich in diesem Fotoprojekt weiterträgt.

Sichert euch euer Exemplar. Zum ZINE „ONE BREATH“ geht es HIER

 

SNEAK PEEK

Drei Kreise greifen ineinander. Das Zusammenspiel der Projekte eröffnet und provoziert unterschiedliche Perspektiven, schafft Synergien und fordert neue Ausdrucksformen. Die Grenzen zwischen den einzelnen Arbeiten verschwimmen – und gewinnen gerade dadurch an Tiefe. Und unsere Reise ist noch nicht zu Ende.

Stay tuned.

 

 

FineArt-Magazin “BORIS BETHGE” Ausgabe #15 „a new vision of art noir“

In „a new vision of art noir“ präsentiert sich ein sehr diverser Mix: elf Protagonistinnen über unterschiedliche Perspektiven und Erzählweisen. Die Bilder gliedern sich in Bildstrecken sowie eine Reihe Einzelbilder in der Rubrik „Selected Works“. Ergänzt wird es durch ein Essay zu meiner Bildsprache.

In dieser Ausgabe betrachte ich ein wenig den Spannungsbogen zu Aspekten, die von außen in meine Bildsprache einfließen, sowie meine intrinsische Motivation. Auch das Wesen eurer Bilder spiegelt sich hierin – ob ihr es bewusst wahrnehmt oder nicht. Einen Teil meiner intrinsischen Motivation verdeutlicht der Titel „A New Vision of Art Noir“, der sich durch die Bildstrecken dieser Ausgabe zieht. Wie ich mich inspirieren lasse und mich davor schütze, mich selbst zu kopieren, lest ihr in den Bildstrecken „Countryside Escape“ und „Hommage to Audrey“.

Zum Shop geht es HIER

 

 

Die Grenzgängerin – Behind the Projekt

Boris Bethge berichtet in der fotoforum 2025/4 über ein besonderes Langzeitprojekt – PRAXIS. Wer im Tanzsport zur Weltelite gehören möchte, muss dort weitermachen, wo andere längst aufgegeben haben. Diana Starnets ist mit 28 Jahren vierfache Tanzweltmeisterin. Boris Bethge fotografierte sie und die Geschichte ihres Lebens über mehrere Jahre hinweg.

Zum kompletten Artikel der fotoforum geht es HIER  

Zum, auf 100 Exemplare limitierten, Bildband „Die Grenzgängerin“ geht es HIER

 

 

 

 

DITA

Es geht nach Hong Kong & Shanghai

Im Rahmen der Ausstellungstour des @deutscher_fotobuchpreis geht es für meinen prämierter Bild-Roman „Sisterhood of Secrets“ soweie dem begleitenden „Behind the Secrets“ auf Tour. Ich bin sehr stolz und dankbar, dass mein Bild-Roman einem so großen Publikum vorgestellt wird.

Wer noch eines der wenigen verfügbaren Exemplare ergattern möchte siehe HIER

Das sind die bis jetzt geplanten Stationen: FRANKFURTER BUCHMESSE 2024 | 16.–20.10.2024; STUTTGARTER BUCHWOCHEN 2024 | 14.11.–01.12.2024; GOETHE-INSTITUT PEKING | 23.11.2024 – 05.01.2025; STADTBÜCHEREI REUTLINGEN | 11.02.–29.03.2025; HONG KONG PHOTOBOOK FESTIVAL, 02.–05.05.2025; PHOTOFAIRS SHANGHAI | 06.–11.05.2025; KUNST UND MUSEUMSBIBLIOTHEK DER STADT KÖLN | 10.05.–22.06.2025; f² FOTOFESTIVAL DORTMUND | 12.06.–05.07.2025; DEUTSCHES DOKUMENTATIONSZENTRUM FÜR KUNSTGESCHICHTE – BILDARCHIV FOTO MARBURG | 15.07.–02.08.2025; REGIERUNGSPRÄSIDIUM KARLSRUHE | 08.–31.08.2025 – GOETHE-INSTITUT HONG KONG | 20.08.–15.09.2025 – FRANKFURTER BUCHMESSE  15.10. – 19.10.2025

 

Woher nimmst du deine Inspiration?

Dies ist eine der häufigsten Fragen, die mir gestellt werden:
Woher nimmst du deine Inspiration?

Je nach Kontext antworte ich darauf unterschiedlich. In diesem Beitrag möchte ich mir die Zeit nehmen, diese Frage einmal ausführlicher zu beleuchten.


WAS IST EIGENTLICH INSPIRATION?

Inspiration ist in der Fotografie ein zutiefst subjektives und persönliches Erlebnis. Sie ist der Impuls, der unseren kreativen Prozess anstößt – und uns dazu bringt, unsere eigene Sicht auf die Welt visuell auszudrücken.

Jeder Mensch hat dabei seine eigenen Trigger. Dinge, die etwas in ihm auslösen. Das können sein:

  • Licht, Farben, Texturen – also alles, was wir visuell wahrnehmen
  • Werke anderer Künstler – Fotografie, Film, Malerei
  • Emotionen und persönliche Erfahrungen
  • Beobachtungen von Menschen und ihren Interaktionen
  • Gespräche und Austausch mit anderen Kreativen
  • Zufall – das Ungeplante
  • Selbstreflexion und die Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung

Inspiration entsteht also sowohl von außen als auch von innen.

Und genau deshalb kann man sie nicht erzwingen – aber man kann lernen, sie bewusst zu provozieren.


INSPIRATION IST EIN PROZESS

Je klarer ich verstehe, was mich berührt und warum ich fotografiere, desto leichter fällt es mir, in diesen Zustand zu kommen.

Das ist kein Ziel, das man erreicht.
Es ist ein Prozess, der sich ständig weiterentwickelt.

So erlebe ich es zumindest:
Es kommen immer neue Einflüsse dazu, neue Fragen, neue Richtungen.

Um es für euch etwas greifbarer zu machen, teile ich im Folgenden meine wichtigsten Inspirationsquellen – inklusive konkreter Beispiele.


MEINE WICHTIGSTEN INSPIRATIONSQUELLEN

FILM NOIR

Filme der 50er und 60er Jahre – wie die von Alfred Hitchcock – haben mich schon früh geprägt. Genauso wie die (zugegeben etwas kitschigen) Romane von Victoria Holt, in denen Frauen trotz großer Widrigkeiten als Heldinnen hervorgehen.

Und genau das spiegelt sich bis heute in meinen Bildern wider:
im Bildaufbau, in der Lichtsetzung, in der Stimmung – aber auch in der Art, wie ich Geschichten innerhalb meiner Bildstrecken denke.

Vielleicht ist das auch ein Grund, warum ich viele Bilder am Ende lieber in Schwarzweiß zeige, obwohl ich beim Shooting in Farbe fotografiere.

 

Der Film „Frühstück bei Tiffany“ mit Audrey Hepburn war zum Beispiel die Inspiration für eine Bildstrecke mit Hannah.
Hannah ist ein großer Audrey-Fan und kann sich unglaublich gut in diese Rolle hineinfühlen.

Daraus ist auch unser Running Gag entstanden:
„Was würde Audrey jetzt machen?“

Dazu später mehr.

Es gibt tatsächlich nur sehr wenige Fotografen, die in Handlungsabläufen denken und kinematisch in Form von Bildstrecken Geschichten in den Köpfen provozieren. In der Welt der bewegten Bilder hingegen gibt es ein ganzes Universum dazu. Ich denke da grade an „Das Fenster zum Hof“ von Alfred Hitchcock. Genau diese Elemente brauche ich in meinen Bildern, um zu erzählen, was ich mit Worten nicht kann. Hier liegt für mich auch die Herausforderung, da es in der Fotografie ungleich anspruchsvoller wird, dies dann in Form unbewegter Bilder oder Bildstrecken zu transportieren.

Was mich am Film besonders fasziniert:
Dort wird enorm viel Energie in Atmosphäre und Kontext gesteckt.

Genau das fehlt vielen Bildern.

Das ist auch ein Grund, warum ich bevorzugt in möblierten Locations oder Outdoor shoote – und nicht vor einem neutralen Studiohintergrund.

Das Leben spielt sich nicht vor einer weißen Wand ab.

Stellt euch dieses Setting einmal vor einem Studiohintergrund vor.

 

WALKING

Das gleichnamige Video von Peter Lindberg hat mich zu einer Bildstrecke mit Gabi inspiriert. In Walking lässt Lindbergh bekannte Modelle scheinbar planlos durch die Straßen von New York ziehen – und genau darin entsteht etwas Echtes.

 

Die komplette Bildstrecke findet ihr HIER

 

LAUT DENKEN – BRAINSTORMING

Zu einer Idee versuche ich alles, was mir dazu an Gedanken kommt, direkt aus dem Kopf auf Papier zu bringen.

Ich habe dafür immer einen DIN-A3-Zeichenblock hier liegen.

Vielleicht kennt ihr das auch:
Wenn ich meine Gedanken nicht aufschreibe, habe ich oft das Gefühl, dass mir etwas durchrutscht.

Sobald ein Stichwort dokumentiert ist, entstehen darauf aufbauend neue Gedanken, auf die ich sonst vielleicht nicht gekommen wäre.

Tipp:
Schreibt eure Gedanken stichwortartig auf – so wie sie kommen.
Versucht nicht gleichzeitig zu formulieren oder zu sortieren. Das führt meistens zu einem Knoten im Kopf.

 

PROVOZIERTER ZUFALL

Offenheit für das Ungeplante kann zu überraschenden Ergebnissen führen.
Dafür ist es aber unabdingbar, dass man als Fotograf bewusst Raum dafür lässt.

Helen: „Als wäre die Kamera nicht da, und gleichzeitig für die Kamera gemacht. Das ist Magie, oder?“

Ich schaffe einen Rahmen aus Stimmung, Vertrauen und einer groben Idee dessen, was im Bild passieren könnte.

Das Wie der Umsetzung überlasse ich jedoch bewusst der Protagonistin und ihrem natürlichen Körpergefühl.

Jedes Eingreifen wie
„Die Hand etwas höher, das Kinn etwas tiefer …“
unterbricht diesen Flow sofort.

Und ihr verhandelt unbewusst eine Spielregel: Ich sage was du zu tun hast. Damit ersticke ich ab hier vielleicht schon jeden kreativen Flow.

Ich gehe sehr oft ohne ein festes Bild im Kopf in ein Shooting –
und werde dann mit Bildern belohnt, die ich mir so nie hätte ausdenken können.

 

GESTALTUNGWILLE VS. AUTHENTIZITÄT

Ein kurzer Sidekick:

Ich suche nicht nach Menschen, um ein Bild nachzustellen, das ich irgendwo gesehen oder im Kopf habe.

Ich bin zu 100 % Porträtfotograf.
Das heißt: Ich möchte die Individualität der Menschen einfangen, die sich mir anvertrauen. Ich bin neugierig auf das, was sie besonders macht, und versuche, genau das so zu transportieren, wie ich es sehe. Vielleicht gelingt es mir dabei, durch meine Brille auch eine Facette sichtbar zu machen, die sie so selbst noch nicht gesehen haben.

Je höher mein Gestaltungswille, desto weniger authentisch wird das Ergebnis wahrgenommen.

Und desto weniger frei fühlt sich die Person vor der Kamera.

 

GESCHICHTEN AUS DEM LEBEN DER PROTAGONISTINNEN

DIE GRENZGÄNGERIN

„Die Grenzgängerin“, mein aktueller Bildband, hatte genau dies als Initialzündung. Eher zufällig stand Diana Starnets für eine Bildstrecke vor meiner Kamera. Diana hat auch eine klassische Ballettausbildung. Dieses Thema wollte ich gerne in einer Bildstrecke mit ihr umsetzen. Ihre einzigartige Präsenz und ihre Lebensgeschichte hat mich gepackt. Sie hatte zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Weltmeistertitel im Lateintanz. Entstanden ist eine dreijährige Zusammenarbeit – und dieser Bildband. Er erzählt postdokumentarisch Dianas Lebens- und Leidensgeschichte in Bildern. Ein Bildband, der zu einer Reise in eine Welt einlädt, in der das Gefühl grenzenloser Freiheit und Selbstaufgabe eng beieinanderliegen. Eine Welt, in der Schmerz zum Normalzustand gehört.

 

Mehr dazu HIER

 

ANNIKAS TÖPFERWERKSTATT

Bei Annika war es ihre Leidenschaft fürs Töpfern. Sie hatte mich gefragt, ob ich mir ein gemeinsames Shooting vorstellen könne. Auf ihrem Profil habe ich gesehen, dass sie töpfert – das war für mich dann die Inspiration für eine Bildgeschichte mit ihr. Umgesetzt u. a. in ihrer kleinen Töpferwerkstatt.

 

Die komplette Bildstrecke ist in meinem FineArt-Magazin No.15 „a new vision of art noir“ veröffentlicht. Mehr dazu HIER

 

DER KRAFT EINER LOCATION KANN MAN SICH NICHT ENTZIEHEN

DAS RAUSCHEN DES MEERES UND DIE ENDLOSE WEITE

Ich liebe die Weite des Wassers. Brandungswellen, Meeresrauschen sowie der pfeifende Wind projizieren bei mir sofort Bilder oder Geschichten. Wenn ich mit Ricarda in den Brandungswellen von Fuerteventura shoote, spüren wir beide dieselbe Energie, ein Gefühl von Freiheit, grenzenloser Weite, aber auch der Natur ausgeliefert zu sein.

Die Bilder sind aus unserer letzten Fuerteventura-Tour, die ich in meinem FineArt-Magazin No.14 „back in paradise“ veröffentlicht habe. Mehr dazu HIER

 

72 STUNDEN GEFANGEN IN DER ATMOSPHÄRE EINES HERRENHAUSES

Die Atmosphäre eines alten Herrenhauses bei Viecheln, in der wir 72 Stunden rund um die Uhr gefangen waren, hat mich im Nachhinein zu meinem Bild-Roman „Sisterhood of Secrets“ inspiriert. Um dies nachzuvollziehen, muss ich hier allerdings etwas ausholen.

Der Impuls zu diesem Bild-Roman kam im Anschluss einer 3-tägigen Shooting-Tour, die wir in einem opulent eingerichteten Herrenhaus umgesetzt haben. Unser Team bestand aus zwei Fotografen und zwei Protagonistinnen. Zu diesem Zeitpunkt war unsere Challenge schlicht, diese besondere Location so vielseitig wie möglich mit all ihren unterschiedlich gestalteten Räumen zu nutzen. Nur mit dem verfügbaren Licht. So sind in gewohnter Weise eine Reihe voneinander unabhängiger Bildstrecken entstanden. Wir hatten eine gute Zeit, konnten neues umsetzen und ich war mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Nichtsahnend, dass ich bereits ein Vierteljahr später in diesem Herrenhaus einen kompletten Bild-Roman shooten würde.

Wer weiß, wie facettenreich ich meine 18 m² Bibliothek (eine möblierte Location in meinem Zuhause) nutze, kann sich vorstellen, was dann ein so grandioses Herrenhaus mit mir gemacht hat. Allein die Suite, in der wir gewohnt haben, war 85 m² groß. Genauso hätte man mir als kleinen Jungen sagen können: „Geh in diesen Bonbon-Laden und nehme dir so viel du möchtest.“ Für mich ein Füllhorn, aber auch Overflow an Inspiration und Eindrücken, die es erst einmal zu verarbeiten galt.

Wie ich wieder Daheim war hat es, wie bei einer frisch aufgezogenen Uhr, beständig in meinem Kopf weitergerattert. Beim Betrachten der entstandenen Bilder im Zusammenspiel mit den Eindrücken zur Atmosphäre des Herrenhauses, hat unaufhaltsam eine Geschichte in meinem Kopf Gestalt angenommen. Aus zwei Frauen, die einfach in unterschiedlicher Form Zeit verbringen, wurden zwei Schwestern mit einer tragischen Familiengeschichte. Aus dem Herrenhaus wurde das Haus, in dem sie ihre Kindheit miteinander verbracht haben. Aus einer netten Zeit wurde ein rivalisierendes Katz-und-Maus-Spiel mit ungewissem Ausgang. Ihr kennt es sicherlich, sobald man sich auf etwas konzentriert, kommen mit jedem Tag neue Facetten und Ideen hinzu. Mit dem vorhandenen Bildmaterial konnte ich diese, immer vielschichtiger gesponnene, Geschichte allerdings nicht erzählen. Mir wurde klar, ich musste dafür wieder zurück ins Herrenhaus. Mehr zur Entstehungsgeschichte findet ihr HIER

 

WAS WÜRDE AUDREY JETZT MACHEN?

Stimmiges Handeln führt zu stimmigen Bildern. Über Handlungen innerhalb des Flows arbeiten. Auch hier das leere Blatt Papier fürs Brainstorming und die Frage „Was würde die Protagonistin an diesem Tag erleben?“

„Was würde Audrey jetzt machen, und was jetzt…?“ fragte Hannah, und wir lachten, während wir uns an unser erstes Shooting erinnerten – eine Hommage an Audrey Hepburn. Wir hatten uns gegenseitig inspiriert, als wären wir in einem Ping-Pong-Spiel. „Was würde Audrey jetzt machen?“ wurde zu einem Running Gag und begleitet uns seitdem durch jedes Shooting. Es lässt uns immer wieder spontan neue Ideen entwickeln. Ich verwende diese Methode seitdem sehr oft bei Shootings.

 

 

NEUE FRAGESTELLUNGEN FÜHREN ZU NEUEN IDEEN

Ich habe festgestellt, wenn ich mir vor einem Shooting Gedanken zu einem „Roten Faden“ oder der Erzählweise mache, provoziert es neue Fragen und ich komme oft zu neuen Ideen. Das funktioniert aber auch im Anschluss an ein Shooting. Da triggert es den Reflexionsprozess, da ich wieder etwas anders auf die Bildergebnisse schaue als vor dem Shooting. Aber egal von welcher Richtung ich komme, ich gehe immer mit neuen Informationen oder Erkenntnissen aus diesem Prozess. Es geht hier nicht um das große „Wow“ sondern um die vielen kleinen Dinge, die kontinuierlich die Sicht auf meine Fotografie ergänzen. Ich sage immer: „Persönliche Entwicklung ist kein Sprint, sondern ein Marathon!“

HIERZU EIN TIPP VON MIR

Druckt einfach einmal aus einem Shooting mit dem ihr zufrieden wart, die Favoriten aus und legt sie auf dem Fußboden. Stellt euch jetzt zu den entstandenen Bildern Fragen, wie z. B. „Kann ich aus den Bildern Bildstrecken legen, die zusammenpassen?“ Nicht zu kompliziert denken. Das kann bereits ein Spannungsbogen über unterschiedliche Emotionen oder Stimmungen sein. „Gibt es Redundante Bilder und welches davon ist das stärkere?“ „Ergibt sich durch das Verändern der Reihenfolge eine andere Deutung der Geschichte, ein Verlauf innerhalb des Shoots?“ „Welche Bilder vermisse ich im Verlauf und würde sie beim nächsten Mal shooten?“ usw. Ihr werdet erstaunt sein, jede neue Frage führt zu neuen Erkenntnissen zu eurer Fotografie und Ideen, was ihr beim nächsten Mal anders machen könntet. Mal Hand aufs Herz – würden diese Fragen bei euch provoziert werden, wenn ihr nur online durch die Bilder eines Shootings scrollt?

Für das Ausdrucken der Bilder markiere ich dazu einfach meine Auswahl in Adobe Lightroom, gehe auf den Reiter „Drucken“ oben rechts. Ich habe mir dazu ein Drucklayout als Vorlage angelegt auf das ich immer zugreifen kann – 6 Bilder auf eine DIN A4 Seite, inkl. Schnittmarken und Dateinamen. Nach dem Ausdrucken gehen die Bögen kurz in die Hebelschneidemaschine. So habe ich in 10 Min. 60 Bilder im Polaroid Format hier liegen.

 

FIFTY SHADES OF BORIS´ LIGHT

Dies war das Motto von Ausgabe 04 meines FineArt-Magazins. 50 Bilder. Alle mit derselben Kamera, demselben Objektiv, demselben Fotografen (mich) in demselben Raum. Aber alle Bilder sehr unterschiedlich in Bildaufbau, Erzählweise, Perspektive, Bildstimmung usw. Und es waren unterschiedliche Protagonistinnen. Dazu habe ich sowohl auf bereits erstellte Bilder zurückgegriffen, aber auch inspiriert dadurch in weiteren Shootings neue Bilder erstellt.

 

ELEVEN TIMES SIX

Der Titel „eleven times six“ ist in Ausgabe 13 meines FineArt-Magazins Programm. Elf Bildstrecken mit jeweils genau sechs Bildern. Ich wollte das Thema „kill your darlings“ ganz bewusst auf die Spitze treiben. Das Thema Bildauswahl sehe ich in der Fotografie immer noch underrated! Es ist ein offenes Geheimnis, dass ich weit mehr Zeit in die Bildauswahl als in die Bildbearbeitung stecke. Aus gutem Grund. Und ich finde es spannend meinen Fokus bei der Bildauswahl, immer mal wieder ein Stück weit zu verändern. Hier habe ich mich für eine „edition of six“ als methodischen Ansatz entschieden. Ein derart abgesteckter Frame fordert Entscheidungen. Es wird noch schwerer sich hinter einem Kompromiss zu verstecken.

Mehr dazu findet ihr HIER

Kill your Darlings. Falls euch interessiert, wie ich meine Bildauswahl mache, mehr dazu gibt es HIER

 

GESPRÄCHE ÜBER DIE EIGENE FOTOGRAFIE UND DER ANDERER

Unterhaltet euch mit anderen Kollegen über Fotografie. Aber bitte nicht über Fototechnik. Sobald man sich über ein Thema unterhält und vielleicht auch erklären mag, wozu man das eine oder das andere tut, nehmt ihr eine weitere Sicht auf eure Fotografie ein. Das ist unglaublich spannend. Ich habe früher sehr viele Dinge aus dem Bauch heraus gemacht. Manches gut, manches weniger gut. Aber immer, wenn ich gefragt wurde, warum ich etwas genauso umsetze, musste ich es mir erst einmal selbst erklären. Das hat mir Stück für Stück unfassbar viel Klarheit aber auch Sicherheit zu meiner Fotografie gegeben. Ich hatte bspw. bei einem Podcast erzählt, dass ein Shooting für mich wie ein gemeinsamer Tanz ist. Die Musik verbindet uns, das Auslösegeräusch ist unser Takt und wir kommen idealerweise in einen gemeinsamen Flow. Die Frage von Stefan: „Wer führt in deinen Shootings bei diesem Tanz, wechselt es auch mal?“ Während ich versucht habe diese Frage für mich und die Zuhörer zu beantworten, konnte man mir beim Nachdenken zuhören. Ich war wieder um eine Erkenntnis klarer. Um die Frage aufzulösen: Es wechselt. Aber nicht selten führen die Protagonistinnen, wenn es mir gelingt einen Raum zu schaffen, in dem sie ganz sie selbst sein können. Für mich das größte Geschenk.

 

FAZIT

Inspiration ist nichts, das einfach „da ist“.

Sie entsteht aus:

  • Aufmerksamkeit
  • Offenheit
  • und der Bereitschaft, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen

Und sie entwickelt sich ständig weiter.

Oder anders gesagt:

Persönliche Entwicklung ist kein Sprint – sondern ein Marathon.

 

Ich hoffe, ich konnte euch ein paar Gedanken mitgeben, die euch auf eurem Weg begleiten.

Euch eine Gute Zeit

Euer Boris

Podcast zu Gast bei Stefan und Timo

Ich war zu Gast bei AFTER SHOOTING END – den Podcast von Stefan und Timo.

Wir sprechen über meine Fotografie, meinen Stil und meinem neuen Bildband „Die Grenzgängerin“. Was mich inspiriert, auch zum aktuellen Buchprojekt. Welche Geschichten stecken hinter den Bildern? Danke an Stefan und Timo für die gute Zeit und die inspirierenden Gespräche mit euch. Unbedingt reinhören. Viel Spaß!

Zur Podcast-Sendung geht es HIER

filigree steel | Jasmina