Warum ich keine Aktworkshops gebe

Ob ein Mensch bekleidet ist oder unbekleidet, verändert für mich nichts Wesentliches.
Nicht meine Haltung.
Nicht meinen Blick.
Nicht meine Art zu arbeiten.
Nicht meine Art auf Menschen zuzugehen.

Ich fotografiere keine Körper.
Ich fotografiere Menschen.

 

 

In meiner Porträtfotografie kann Nacktheit vorkommen – so selbstverständlich wie Stoff, wie Licht oder Schatten. Sie kann Teil einer Geschichte sein. Aber sie ist nie Thema oder Selbstzweck. Kein Konzept. Kein Verkaufsargument. Kein Genre.

Mich interessieren Präsenz, Stimmung und Authentizität. Der Moment, in dem jemand wirklich da ist.

Deshalb gibt es bei mir keine „Aktworkshops“.
Ich unterrichte keine Kategorien – ich vermittle eine Haltung: Reduktion. Beziehung. Licht. Der Augenblick dazwischen – bevor der Kopf einsetzt. Diese besonderen Bilder, die so zufällig wirken und Geschichten in den Köpfen provozieren.

 

 

In meinem Workshop „Porträtfotografie mit Seele“ öffne ich genau diesen Prozess. Schritt für Schritt. Wie Bilder entstehen, die nicht beeindrucken wollen, sondern berühren. Ich nehme dich für einen Tag mit in meine Art zu sehen, zu spüren und den Raum für einen kreativen Dialog zu öffnen. Wenn du dich darauf einlässt, kann dieser Tag etwas in dir verändern – und in deinen Bildern.

Und ganz ehrlich: In einem „Aktworkshop“ würde ich inhaltlich nichts anderes vermitteln. Ich würde dasselbe erzählen, dieselbe Haltung weitergeben. Auch bei der Lichtsetzung würde ich immer, unabhängig wieviel Haut zu sehen ist, gezielt Licht und vor allem Schatten formen – um Tiefe und Atmosphäre zu schaffen. Nur das Label wäre ein anderes. Und es wäre irreführend.

Kürzlich bin ich wieder auf die Aussage gestoßen, dass es in der „Aktfotografie“ mehr Achtsamkeit brauche. Solche Trennungen halte ich für problematisch: Legt dies nicht nahe, dass außerhalb davon weniger Achtsamkeit genügen würde? Genau darin sehe ich einen grundlegenden Haltungsfehler.

Für mich beginnt jede Begegnung respektvoll – mit Achtsamkeit und Vertrauen.
Nicht, weil jemand mehr zeigt.
Sondern, weil Begegnung in der Fotografie immer Achtsamkeit und Vertrauen braucht.
Und Authentizität auf Vertrauen basiert.

Wenn dich interessiert, wie meine Bilder entstehen – und was sich in deinem eigenen Blick verändern kann – erfährst du HIER mehr.